DM-Tagebuch 2019

Auch dieses Jahr habe ich auf eine Berichterstattung auf dieser Seite während der Meisterschaft verzichtet und mich stattdessen voll auf den Wettkampf konzentriert. Der Bericht zur 30. Deutschen Meisterschaft in Mühldorf am Inn erfolgt nun im Nachgang:

Wie üblich sind wir zu Beginn der Wettkampfwoche am Montag mit Flugzeug, Auto und Wohnwagen angereist. Diesmal ist Ruth geflogen und ich habe das Camper- Gespann gefahren. Unsere Fliegerfreunde Herbert Lehner mit Familie sind zeitgleich eingetroffen. 

 

Leider waren die ersten 3 Tage wegen Dauerregen nicht fliegbar und wir mussten uns die Zeit anderweitig vertreiben. Dass der BR einen Bericht über uns machen wollte war eine willkommene Abwechslung in diesen Tagen und Nadine Cibu vom Bayerischen Rundfunk konnte uns ausgiebig interviewen. Sogar ein Mitflug konnte stattfinden, als der Regen mal ein bisschen nachließ. Der Link zur Mediathek steht links. Rechtzeitig zur offiziellen Eröffnung hat das Wetter auf Wettkampfmodus umgestellt und wir konnten an allen 3 Tagen unsere Tasks fliegen. Nur auf einem Task hat leichter Regen auf einem Streckenabschnitt für erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt. Die Piloten in offenen Cockpits mussten aufpassen, dass ihre Karten nicht durchweichen.

Das Team des DULV hatte wieder perfekte Arbeit geleistet. Toll ausgearbeitete spannende Aufgaben und ein reibungsloser Ablauf perfekt organisiert. Ein riesiger Kraftakt der Verantwortlichen und deren Helfer!  Die Art der Aufgaben waren: Präzise (auf der Karte 1,5 Millimeter genaue) Navigation auf mäandernden Kursen mit einzuhaltenden Zeittoren (am unbekannten Stellen) und ev. unter Berücksichtigung vorher ausgelegter Zeichen, wobei zugleich Bilder auf Kurs  zu suchen und auf 2 Millimeter genau in der Karte einzutragen sind. Außerdem Ziellandungen mit abgestellten Motor im 100 Meter Deck und Kurzstart über 1 Meter Hindernis. Dies alles ohne GPS, nur mit klassischem Kompass, Chronometer und Karte.

 

Während des Wettkampfes konnten wir Fehler vermeiden die wir in der Vergangenheit gemacht hatten und von unserer Routine profitieren.Zwar haben wir aus Erfahrung gelernt, dass nach ca. einer Stunde Wettkampfflug im Cockpit ein Leistungseinbruch durch Dehydration und wahrscheinlich Unter-Zucker eintritt, doch genau dieser Punkt generierte ein neues Foul. Als wir schön auf Kurs flogen und beide gleichzeitig Wasser tranken und einen Müsliriegel verzehrten waren wir 1-2 Sekunden unaufmerksam und sofort weg vom Kurs. Bis wir wieder „eingenordet“ auf Kurs flogen haben wir einige Tore verpasst. Aber letzten Endes hat es wieder zum Sieg und zum Titel „Erster Deutscher Meister“ gereicht, da auch die anderen nur mit Wasser kochen.

 

Ich habe mir angewöhnt nicht ständig die Ergebnisse anzusehen, da mich die knappen Punktestände sehr nervös machten. Letztes Jahr haben wir bis zum letzten Task kein einziges Mal auf die Punktetafeln gesehen und hatten einen sehr komfortablen Vorsprung am Ende. Dieses Mal hatten wir mit 2901 Punkten auch einen schönen Vorsprung von 218 Punkten auf die zweitplatzierten Felix Schlenker/Ilia Tkatschenko (2683 Punkte) aber im letzten Ziellandedurchgang wäre noch alles möglich gewesen. So ging der Wettbewerb am 2.6.2019 für uns erfolgreich zu Ende.

 

Auch für Herbert und Anna Lehner gab es den Titel des Vizemeisters in ihrer Klasse. Wir gratulieren auch herzlichst unseren Mitstreitern zum Titel des Deutschen Meisters in deren Klassen:

 

Viktor Wyklicky / Sven Harsch auf Eagle V zum Titel in der Klasse WL2 (Trike) und dazu zum Meister Aller Klassen. Großartig und vor Allem: Respekt!

In der Klasse AL1 (Einsitzig) gewann Michael Amann auf Rans S6

Und in der Klasse G (Gyrocopter) siegte Johannes Lemburg / Hans-Wilhelm Friedrich

DM-Tagebuch 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fliegen lernen am Flugplatz Jena-Schöngleina hat Tradition

Heuer habe ich das erste mal die Schreiberei während des Wettbewerbes ganz weggelassen.

Während eines laufenden Wettbewerbes Berichte zu schreiben und gleich ins Netz bringen zu wollen ist sehr aufwändig und nervenraubend, vor allem wenn die Technik nicht mitmacht und die Bits sich einzeln durchs virtuelle Nadelör quetschen....

 

Zum Trost gibts für alle Neugierigen die Berichte der Vorjahre zu lesen. Da die Aufgabenstellung sinngemäß immer variiert, kann man hier einen unverfälschten Eindruck gewinnen!

 

Insgesamt konnten wir im Vergleich zu den vergangenen Meisterschaften mehrere kleine Eckpunkte in unserer Organisation verbessern, und uns aufs Wesentliche konzentrieren.

Das hat Kapazitäten freigesetzt, die sich auf unser Wettbewerbsergebnis positiv ausgewirkt haben.

 

Ich hoffe, dass Ihr es uns nachsehen könnt, nicht just in Time dabeigewesen zu sein :-). Dafür sind wir

 

1. Deutscher Meister und Viezemeister aller Klassen 2018 geworden.

 

wir gratulieren unseren Kollegen der anderen Klassen:

Victor und Sven zum Meister WL2 und Meister über alle Klassen - einfach Klasse!

Urich ist Meister in der Klasse AL1 - herzlichste Gratulation!

Auch die Klasse WL1 brachte einen Meister hervor - Rudy Winter!

 

gekürt wird in jeder Klasse ein Deutscher Meister, sowie ein Meister über alle Klassen.

 

 -  AL 1 - Dreiachser ohne Co-Pilot

 -  AL 2  - Dreiachser mit Co-Pilot

 -  WL 1 - Drachen-Trike ohne Co-Pilot

 -  WL 2 - Drachen-Trike mit Co-Pilot

und Tragschrauber, mit Co-Pilot gesteuert

 

da sich die Klassen wesentlich in:

 

 - Art der Steuerung

 - Flugverhalten

 - Flugleistung

 - Aussehen

 

unterscheiden, werden sie auch getrennt bewertet.

Sonntag, 13. Mai 2018

"Abschlusslandung": Siegerehrung, Heimreise der Teilnehmer per Wettkampf-Flugzeug oder Fahrzeug, durchaus auch mit Flugzeug im wetterfesten Anhänger!

Samstag, 12. Mai 2018

dritter Wertungstag

Freitag, 11. Mai 2018

zweiter Wertungstag

Donnerstag, 10. Mai 2018

Erster Wertungstag

der Wettbewerb beginnt mit einem Briefing, das Wetter ist jedoch tendenziell schlecht, mit Böen und Regenneigung, so wird der erste Task auf morgen verschoben.

DM-Tagebuch 2017

Auch unser Deutsche Vizemeister Titel war der Gemeinde bzw. unserem Bürgermeister Kollmannsberger eine Einladung zur Ehrung wert. Wir danken für diese schön gemachte Veranstaltung.

Sonntag, 28. Mai 2017 

Bei sehr gegensätzlichem Wetter mit Gewitter und schwarzen Wolken aus West findet die Siegerehrung im Hangar statt.

Die endgültige Liste ist über den Blog-Spot button erreichber, die einzelnen Listen sind dann auf der dulv-Website einzusehen, auch die Tracks aus den Loggern. Sehr lustige Schlangenlinien für jeden, der sich mit dem Kursfliegen vertraut machen will. Aber Übung macht den Meister.

Es waren wieder mal spannende und aufregende Wettbewerbstage mit super Leuten und einer sehr netten Gemeinschaft, die besonders bei den Kurzstart-und Landewettbewerben zu Höchstform aufgelaufen ist. Die Infrastruktur am Platz ist auch nicht genug zu loben – der Platz war ideal. Danke an alle.

Samstag, 27. Mai 2017

Briefing wie gehabt um 7:30 Uhr. Heute geht’s um die Ziellande auf dem 100-m-Deck mit "Motor aus". Das Ganze nimmt einige Zeit in Anspruch, da jeder in einer etwas verkürzten Platzrunde erstmal seine Wunschhöhe erklimmt und dann zum Zielpunkt absteigt. Vor uns starten unsere Konkurrenten, und treffen ins 250-er Feld – das sah einfach aus. Bei uns auch – Volltreffer. Jetzt kommt allerdings der 2. Durchlauf. Die vor uns Startenden kalkulieren alle zu knapp und setzen vor dem 100-m- Deck auf. Davon alarmiert kalkulieren wir um, und schweben dann leider zu weit. Also wieder nichts mit Punkteänderung! Sehr spannend das Ganze, der Abstand vom Erstplatzierten zu uns beträgt 7 Punkte bei einer Höchspunktzahl von 2982 Punkten. Na sauber, gut dass noch eine Aufgabe auf uns wartet. Vielleicht tut sich ja noch was. Briefing um 15:00 Uhr….

Zum Schluss noch eine Präzisionsaufgabe mit Motor: Starten im 100-m- Deck, aufsteigen und Platz präzise überfliegen, zur Landung mit Motor. Vor uns wieder die Bohligs, die etwa ins dritte Feld treffen. Das könnte zu knacken sein. Reinhold gibt alles, doch, so wie die Videoaufzeichneichnungen nachher zeigen waren wir genau - nicht im ersten Feld, vielleicht 10 cm daneben! Den Reaktionen der Zuschauer nach zu urteilen hätten wir drin sein können, doch wie heißt er im ersten Programm mit der Tagesschau:"hätte, hätte, Fahrradkette..." Also konnten die Bohligs doch den Titel holen und wir sind diesmal 2. deutescher Meister!

Das tut dem Spaß keinen Abbruch und in unserer Sammlung hat ja auch noch der Vizemeister gefehlt. ;-)

Immer schön im Schatten bleiben... Die Temperaturen steigen und steigen, nun sinds schon an die 30 Grad!

Freitag, 26. Mai 2017

Das geht ja schon gut los! Aufstehen um 6:00, Briefing um 7:30 und das Wasser ist kalt... na da bekommt man wenigstens einen klaren Kopf für die anstehenden Aufgaben. Die Aufgabe: der allseits beliebte "Doppelkreise". Der zuerst geradlinige Kurs führt über den Einflugspunkt West zu einem Außenkreis, in dem ein mit selben Mittelpunkt gelagerter, kleinerer Innenkreis liegt. Zuerst wird der Außenkreis im Uhrzeigersinn beflogen, hier ist ein Zeichen am Boden ausgelegt. Dies ist in Form von gelben oder weißen Planen als X, Y, L oder sonst einem zugelassenen Symbol gebildet. An dieser Stelle muss man den Außenkreis verlassen und auf dem schnellsten Wege zum Innenkreis wechseln, den man in Gegenrichtung abfliegt. Na dann los! Die Herausforderung hier ist, dass man keinem geradlinigen Kurs folgen kann, sondern den Bogen des Kreises genau nachfliegen muss. Der innere Kreis beschreibt einen entsprechend engen Bogen, der nicht leicht zu befliegen ist. Dann raus aus dem Kurs und schnurstraks zum Ausflugspunkt Ost. So weit so gut. Als nächstes den Flieger für die Nachmittagsaufgabe betanken und vor allem - Nahrungsaufnahme, damit die Konzentration bestehen bleibt! Dummerweise bildet sich dann vor dem zweiten Briefing um 14:15 ein Verdauungsloch... Also schnell wieder wach werden.

zweiter Teil:

Die Wechselkreisaufgabe war ein wenig gemein, weil das Zeichen ziemlich am Ende des Kurses lag. Bis dahin hat man schon so manche Gelegenheiten für Zeichen herbei halluziniert und glaubt nicht mehr daran, dass es noch auftaucht. Ein vor uns fliegender Teilnehmer war wohl in einer ähnlichen Situation wie wir, denn wir hatten schon überlegt die Suche abzubrechen und zum Innenkreis zu fleigen. Just in dem Moment, als wir abbiegen wollten lag links neben dem Kurs, von Reinhold aus zu sehen, neben einer Straßenkreuzung in einem Gehöft das Zeichen am Boden! Super – gleich den Kurs zum Innenkreis nehmen und weiter geht’s. Dann habe ichs doch noch sauber versemmelt. Den Kurs zu fliegen und das Zeichen zu sehen ist die eine Sache, das Zeichen auch als solches einzutragen, also auf der Karte das gesehene „X“ zu vermerken ist wirklich eine besondere Herausforderung :-( der ich aus nicht mehr zu rekonstruierenden Gründen nicht gewachsen war. Dadurch wurde das Zeichen bei uns gar nicht gewertet und uns gingen 200 Punkte verloren. Na toll. Der einzige Trost ist, dass unsere Konkurrenz das Zeichen gar nicht fand. Wir liegen allerdings zwischenzeitlich auf Platz 3.

Letzte Navigationsaufgabe ist das R – ohne Fotos oder Zeichen, jedoch mit Geschwindigkeitsangabe –und Messung.

Danach gibt’s noch ein short-take-off über das berühmte Flatterband. Wir an 6. Startstelle, die Teilnehmer tasten sich heran. 125 m, 100 m, 90 m, 80 m etc. lauten die Angaben. Das Hindernis wird locker überflogen. Doch dann die Kampfansage: Reinhold gibt 70 m über Funk an. …-… Und wir schaffen s! Nun werden die Kollegen mutiger und noch einige überliegen aus dieser Distanz. Bei den Gyros und den Trikes wird’s nochmal superspannend, das Band reißt hier öfter.

Nun ist der Abstand punktemäßig ist zum letztjährig zweitplatzierten minimal und diesmal sind wir die Zweiten.

Was dieses Bild bedeutet weiß jeder Flieger sofort.

Bestes Wetter über Asperden!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Den Vormittag konnten wir schön verbummeln, um 14:00 gab es im wie üblich etwas kargen Briefingraum die Eröffnung, die recht kurz ausfiel. Der Bürgermeister von Asperden hielt eine Ansprache an uns Flieger, dann ging es gleich um 14:30 zum Briefen der ersten Aufgabe über. Für alle Neulinge wurden die zu beachtenden Eckpunkte genau erläutert – wie und ab welchem Kurswinkelwechsel schleift man ein, wie lange darf so ein Turn dauern, wie zeichne ich gefundene Zeichen und Fotos genau ein, damit sie gewertet werden können usw. Nun bekommen wir 60 min Zeit um den vorgegebenen Kurs auf die eigene Karte zu übertragen und uns vorzubereiten, z.B. die Bilder zu analysieren (Die vorbeiführende Straße hat doch einen Mittelstreifen, sehe ich da einen Waldrand?) und zu verinnerlichen. Diesmal müssen wir, auf dem Kurs gelegen, acht Fotos finden. Es sieht auf den ersten Blick recht einfach und übersichtlich aus, es zeigt sich im Verlauf des Wettkampfs dann, dass es doch mehr Windräder und Windradbaustellen gibt als vermutet. Der Start liegt am späten Nachmittag, unsere Landezeit ist um 19:35 da waren wir 2, 5 Stunden unterwegs! Die späte Zeit kommt den langsameren und den einsitzigen Luftsportgeräten zu gute, da nun keine Thermik mehr herrscht und diese nicht mehr durchgeschüttelt werden - der klassische "ruhige Abendflug" eben. Unser Gefühl ~~~ so la la, es gibt so viele Faktoren die das Tagesergebnis beeinflussen. Aber siehe da...

 

Grasreifen sind gefragt!

Mittwoch, 24. Mai 2017

Nicht vergessen, morgen ist Feiertag! Dazu noch den wenige 100 m entfernten Netto nutzen -  ich sag ja, alles top hier in Goch/Asperden! Heute hat es etwas abgekühlt und der Bedeckungsgrad ist auch stärker als gestern. Beim Übungsflug ist es deutlich ruhiger. Der Übungskurs, den Ernst uns zur Verfügung gestellt hat heißt „Drache“ und enthält sechs Wendepunkte. Gut, dass wir den Kurs abgeflogen sind, wir müssen in der Kommunikation (wer meint was, wenn er was sagt) noch präziser werden. Wie beschreibe ich einen Peilpunkt am Ufer des mehrfach mäandernden Rheins? Welche Schleife meine ich da genau? Unser Wahlspruch für die DM 2017: „Gut, dass wir darüber gesprochen haben!“.

Reinhold macht die C 42 so richtig wettbewerbstauglich und montiert noch die Grasreifen. Man beachte unsere gern genutzte Wagenheber-Gabel. Vorher sind mir echt die Arme abgefallen! Ein Ultraleicht kann sich situationsbedingt auch unerwartet schwer darstellen. 

Heute früh landen eine Menge Teilnehmer, vor allem der WL1 – Klasse ein. Viele bekannte Gesichter, wie schön, dass so viele wieder zum Wettbewerb gefunden haben. Doch so mancher Teilnehmer wird auch schmerzlich vermisst. Nicht nur um die AL1 Klasse zur Wertung zu bringen, sondern der Vollständigkeit als Gesamtteam halber, wie wir es auf den Internationalen Wettbewerben erlebt haben.

Bester Campingplatz mit Blick auf die Fluggeräte des LSV Goch

Dienstag, 23. Mai 2017

Wie gut, dass wir Urlaub haben. So kann man den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück starten. Erster Programmpunkt Kaffeetrinken. Zweiter Programmpunkt Flieger volltanken und Wettbewerbsbereich erkunden! Der Rhein und die an seinen Ufern gelegenen Kraftwerke sind deutliche Landmarken. Die Topografie ist erwartungsgemäß recht flach und dadurch übersichtlich. Die kompakten Städte und Dörfer liegen teilweise eingebettet in mittelgroßen Waldflächen. Wenig Gefahr bei Triebwerksstillstand. Gräben und Landstraßen sind von Alleen und Buschwerk gesäumt und somit leicht zu identifizieren. Durch die Hitze des heutigen Tages ist die Thermik teilweise recht ruppig, was uns ein wenig an die Verhältnisse auf der EM in Polen erinnert. Der Flug dauert gut drei Stunden, das Gebiet ist jedoch noch nicht lückenlos abgeflogen – mal sehen, was der Mittwoch bringt.

Im Anflug auf den Wettbewerbsplatz Goch/Asperden

EDLG auf die 28 - Richtung Niederlande im Westen.

Montag, 22. Mai 2017

Nach den üblichen Verzögerungen beim Packen starte ich mit unserer Bodenstation in Form unseres mittlerweile betagten, grauen Kastenwagens los in Richtung Norden. Meine Abfahrt um 13:00 Uhr. Vorerst zeigt mein Navi eine Ankunftszeit um 18:59 – na, wenn sich das nicht recht bald ändert. Der erste Berg wird hier wohl eine Nachberechnung nötig machen. Die A3, die von Regensburg bis an die Tore von Goch/Asperden reicht, folgt sinngemäß dem Kursstrich, den Reinhold mit unserer (Wett)Kampfmaschine aufnimmt. Er startet um 15:20 von unserer Hombase Straubing los und rechnet mit einem non-stop-Flug über 550 km. Die Temperaturen sind sommerlich, das Wetter soll in der Wettbewerbswoche recht gut sein.

Ohne jeden Zwischenfall bei beiden Geräten trudeln wir fast zeitgleich um 20:00 bzw. 20:20 am Flugplatz Goch/Asperden ein. Eine sehr schöne, gepflegte Anlage mit allen Annehmlichkeiten die sich ein Flieger (Mensch und Maschine) nur wünschen kann. Im Anflug gelegen ein Griechisches Lokal, dass wir natürlich zwecks Nahrungsaufnahme gleich entern.

DM-Tagebuch 2016

Samstag, 7. Mai 2016

Die Navigationsaufgabe "Doppelkreis" sollte uns endgültig von den hartnäckigen Verfolgern Helga und Henry Bohlig einen Abstand nach vorne  sichern. Dies wussten wir allerdings noch nicht als die letzte Aufgabe, Kurzstart über 1m Hindernis gestartet wurde. Da wir als erste unserer Klasse starteten konnten die Konkurenten besser taxieren. Wir wählten schließlich erfolgreich 85 Meter, die dann auch von den Bohligs bewältigt wurden. Somit mussten wir auf die Ergebnisse der Navigationsaufgabe warten. Dann das Ergebnis. Wir haben uns mit dem Navigationstask deutlich nach vorne abgesetzt und die Deutsche Meisterschaft 2016 eingetütet!

Freitag, 6. Mai 2016

Es galt zwei Navigationsaufgaben und eine Ziellandung zu meistern. Am Ende des Tages hingen dann die vorläufigen Ergebnisse der Ziellandung und der 1. Navigationsaufgabe aus. Somit sind wir immer noch auf dem 1. Platz. Sogar in der Gesamtwertung aller Klassen sind wir 3. Hoffentlich bleibt das so, zumal wir bei der noch nicht ausgewerteten Navigationsaufgabe sehr gut geflogen sind. Aber die Konkurenz ist uns dicht auf den Fersen.

Donnerstag, 5. Mai 2016

mittlerweile sind auch die restlichen Wettkampfgefährten eingetroffen und gleich nach der Eröffnungsfeier um 14:00 Uhr wurde der erste Task gestartet. 152 km Navigation/Fotoflug. Lief ganz ordentlich für uns. Wir liegen mit dem Team Klein/Müller mit jeweils 1000 Punkten auf dem 1. Platz.

Könnte spannend werden, zumal wir 2014 mit nur 1 (!) Punkten Rückstand zu den Kleins den 3. Platz erreichten.

Montag, 2. Mai 2016

Die Anreise ist ja diesmal echt moderat.

Reinhold fliegt auf dem direkten Weg von Straubing auf einem geraden Navigationsstrich nördlich vom Müncher Flughafen vorbei. Er wird nicht länger als ca. 90 min brauchen. Es ist Rückenwind angesagt.

Die Bodenstation (Kasti) ist bepackt, meine Anreise über 250 km auf der Autobahn wird vermutlich wieder wenig erfreulich - Herumgekreuche auf dem Boden sollte jeder Pilot dringend vermeiden! ;-)

Angekommen am Platz Tannheim begrüssten uns Verena Dolderer aus dem Tower, sowie die Organisatoren Eva und Michael Kania, die in wochenlanger ehrenamtlicher Vorbereitung seit Winter 2015 zusammen mit weiteren Helfern die DM auf die Beine gestellt haben. Auch einige der Teilnehmer sind bereits zum Training angereist.

Besonders spannend sind die abendlichen Gespräche mit Familie Dolderer um die  Entstehungsgeschichte des Platzes und das Leben des Urgesteins Max Dolderer!

 

Aktuelles

+++neueste Nachrichten+++

2019 konnten wir uns zum nun dritten Mal den Titel zum

1. Deutschen Meister 2019

sichern

+++neueste Nachrichten+++

Eggenfelden hat uns heute, am 14.03.2019 zur Sportlerehrung eingeladen. Zusammen mit unseren Teamkollegen Anna und Herbert Lehner (Gyro Team) wurden wir für unsere Erfolge in der DM 2018 geehrt. Eine schöne Veranstaltung mit viel Aufwand arrangiert vom Stadtrat und dem Bürgermeister Herr Wolfgang Grubwinkler. Besonders gefreut hat uns, dass der Vereinsvorstand vom DGFC, Ludwig Stinglhammer auch mitgekommen ist.

Danke an die Stadt Eggenfelden für die Einladung!

+++ Nachrichten+++

Am Freitag den 14.09.2018 wurden wir vom Tegernheimer Bürgermeister zur Sportlerehrung eingeladen. Vielen Dank für die Würdigung und die gelungene Veranstaltung Herr Kollmannsberger!

+++Nachrichten+++

Die

30. Deutsche Meisterschaft

im UL-Fliegen 2019

findet in Mühldorf am Inn statt.

 

+++Nachrichten+++

auf einem rund-um gelungenen Wettbewerb wurden wir:

 

1. Deutscher Meister 2018

 

+++Nachrichten+++

schaut mal auf der blog-spot-Seite vom Verband rein, hier gibts genauere Informationen über die Deutsche Meisterschaft aus erster Hand:

+++Nachrichten++++++

man braucht nicht unbedingt Motorkraft um glücklich zu fliegen

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© Ruth Hahn-Rieger und Reinhold Rieger (ReiR)