Fliegen im 2. Weltkrieg

Die dunkelste Seite der Fliegerei

Messerschmitt Bf (ME) 109 Emil

Für dieses Kapitel finde ich nur schwer einen passenden Einstieg. Fast alle männlichen Verwandten väterlicherseits kamen im Krieg in der Fliegerei ums Leben. Jagdflieger werden gerne heroisiert und heldenhaft gefeiert. Die das Glück hatten, den Krieg als Jagdflieger zu überleben hatten durchaus Grund zum Feiern. Nur 3 % überlebten diesen "Job". Mein Vater sagte mal, dass die Lebenserwartung der Jagdflieger durchschnittlich 10 Einsätze bis zum Tod betrug. Viele überlebten den ersten Einsatz nicht, andere hielten länger durch. Zum Überleben gehörte das Töten anderer junge Piloten, die zum „Feind“ erklärt worden waren. "Abschussbalken" am Leitwerk sollten die Erfolge kundtun. Günther hat an seiner Maschine diese Abschußbalken nicht angebracht - bis er dazu ermahnt wurde. Er war nie in der "Partei" und auch nicht bei der Hitlerjugend, da er mit dem NS Regime nichts anfangen konnte. (Ganz im Gegensatz wiederum zu seinem Vater - meinem Großvater). Mein Vater hatte über seine Zeit als Jagdflieger im JG52 erst im hohen Alter kurz vor seinem Tod mit mir ausführlich darüber gesprochen, nachdem ich massiv nachbohrte. In einem handgeschriebenen Buch hat er mir seine Erinnerungen über diese Zeit aufgeschrieben. Die Zahl seiner Abschüsse hat Günther nie erwähnt. Nach Abschüssen hoffte man für den Gegner, dass er mit dem Fallschirm aussteigen konnte. So entstanden kuriose "Freundschaften" als mein Vater den abgeschossenen Piloten im Lazarett besuchte und dieser meinem Vater zum hervorragenden "Schuss" gratulierte. Der abgeschossene war Australier und lud meinem Vater  für die Zeit nach dem Krieg in seine Heimat ein. Durch die Kriegswirren kam es nie dazu.

Günther war froh, dass das Fliegen nach dem Krieg wieder Spaß machen durfte und diese grausame Zeit endgültig vorbei war. So folgte in den 60ern die PPL Fliegerei in Griesau mit mir als 4-jähriger im Copilotensitz und in den 70ern das Drachenfliegen in Steinerbrückel und Jachenhausen, wo ich 1980 mit 16 Jahren meine eigene Fliegerkarriere begann.

Aktuelles

+++neueste Nachrichten+++

Die Meistermaschine steht zum Verkauf :-) Der neue A32is ist bereits geliefert!

 

Die C42 ist Inseriert in Facebook: "gebrauchte UL-Flugzeuge" und "Helmuts UL-Seiten" und

"Flugzeugmarkt.de"

VB für die C42: 38.000 €.

Wir sind 2022...

1. Deutscher Meister in der Mixed Class

 

1. Deutscher Meister aller Klassen

...und behalten den Titel

 

1. Deutscher Meister in der AL2 Klasse (3fach seit 2019)

+++Nachrichten+++

Ein brandneuer A32 Aeroprakt (MTOW 600kg) als Nachfolger für die C42 haben wir bereits in Auftrag gegeben. Motorisiert mit dem ROTAX 912is mit 100PS, 114L Sprit in 2 Flächentanks und 600kg MTOW werden wir im kommenden Jahr unterwegs sein. Mai 2022 ist Liefertermin. 

...aufgrund des Krieges in der Ukraine ist die Fertigstellung unseres A32 erst gecancelt - nun verschoben. 

+++Nachrichten+++

Leider fällt auch dieses Jahr 2021 wie auch schon 2020 die 31. Deutsche Meisterschaft im UL fliegen wegen der Corona Pandemie aus. Die Veranstalter verschieben die Austragung auf 26.- 29. Mai 2022 in Rheine Eschendorf. Somit führen wir ein weiters Jahr den Titel des Deutschen Meisters aus dem Jahr 2019 :-)

+++Nachrichten+++

schaut mal auf der blog-spot-Seite vom Verband rein, hier gibts genauere Informationen über die Deutsche Meisterschaft aus erster Hand:

+++Nachrichten++++++

man braucht nicht unbedingt Motorkraft um glücklich zu fliegen

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© Ruth Hahn-Rieger und Reinhold Rieger (ReiR)