Reise- Tagebuch

In dieser Rubrik berichten wir über unsere aktuellen fliegerischen Unternehmungen auch außerhalb der Wettbewerb Fliegerei. Vom kleinen Rundflug ebenso wie von der großen Reise. Im Vordergrund sollen flugtechnische Information bezüglich Reiseroute Flugplatzinformation, Wetter, etc.  stehen, jedoch sollen auch unsere beim Flug gewonnenen Eindrücke vermitelt werden. Rechts steht unsere C42 in Fayence Südfrankreich.

Eine vollständige Aufzählung der angeflogenen Plätze steht hier unten am Ende tabellarisch.

Sonntag, 15.09.2019

LOIR Reutte in Tirol

47 28 15 N 010 41 29 E

Piste 04/22 Asphalt 697 m Elev 2807 ft (855m), Reutte Flugplatz 122.405 Platzrunde im Süd-Osten hinter einem Bergrücken.

Die Anflüge erfolgen über Plichtmeldepunkte November von Norden, Papa vom Plansee kommend, Echo von Osten (Z.B. von derZugspitze) und Whiskey von Westen kommend. Auch der Anflug vom  Haldensee hat seinen eigenen Pflichtmeldepunkt Hotel.  Im Anflugblatt sind die vorgegebenen Höhen für An- und Abflug zu beachten. Bei unserem Anflug von Osten war ist der Anflug mit >5500" und der Abflug unter 5000" zu melden. Meistens wird auf der 04 gelandet, da dort weniger Scherwinde zu erwarten sind, die durch die Talwindsysteme im An und Abfugbereich der 22 entstehen. Darauf sollte man vorbereitet sein. Unser Anflug erfolgte mit einem Zugspitzrundflug auf 11.500" den ich fast auf den Tag genau schon einmal 2018 machte. Immer wieder beeindruckend, wenn man von oben auf die Skiarena ohne Schnee blickt. Den Aufstieg flog ich über den Achenpass, Syvensteinsee, dem Isartal folgend bis Walgau, Barmsee, Geroldsee, südlich Garmisch über deren Skipisten und der Höllentalklamm zur Zugspitze. Weiter nach Reutte nördlich an Ehrwald der "179" Obergarten, Wengle, Bichlbach, Heiterwang meldet man schon Echo auf 5500", wenn der Plansee zur rechten in Sicht kommt. Der Platz wird von sehr netten Flugbetriebsleitern geführt, von deren guter Laune man sich gerne anstecken lässt. Das Flugplatzrestaurant hat eine Terasse mit Blick zur Piste, 30 meter weiter oben auf der Landstrasse ist ein etwas größeres Restaurant. Die Landegebühr beträgt 15€ Superbenzin 1,70€ und AVgas 2,10€. Abflug wegen der Eindeutigen Windrichtung trotz Scherwinde über die 04 unproblematisch. Gleich nach dem Meldepunkt November über den letzten Berggrat rechts empfängt und auch schon Schoss Neuschwanstein. Rückflugzeit 1:27 mit Schnitt 160 km/h. An/Abflüge über die Route November gehen mit min 4000". Ein lohnender Ausflug. Leider hat der Platz Winter keinen Betrieb, sonst würde er sich zum Skiurlaub mit dem Flugzeug anbieten. 

 

Sonntag, 01.09.2019

Bruck in der Oberpfalz. Früher Echo, heute

ein reiner Ul-Platz. N 49 13.35 E 12 17.79

Piste 01/19 Asphalt-Beton 550 m Elev 1161 ft, Platzrunde im Osten über den Wald, Info: 128.755

Bei typischen Westwind ist beim An- und Abflug auf Lee Turbulenzen zu achten. Der Anflug auf die 19 erfolgt von Nord über den Strand des reizvollen Badesees und über eine Baumreihe, welche auf einem leichten Hügel den Badesee von der Schwelle zur 19 trennen. Da ich lieber zu hoch als zu niedrig anfliege habe ich die Bäume mit gut 10 m Höhe überflogen und dann auf die Schwelle geslippt.

 

Wir kannten den Platz schon vor der Modernisierung und waren erstaunt und angenehm überrascht über die positiven Veränderungen. Der neue Tower befindet sich nun im Norden des Platzes in einem schicken neuen Gebäude. Auch neue Hallen wurden errichtet. Der Platz ist an 7 Tagen die Woche PPR. Da die Flugschule SchweigAir dort verortet ist, ist auch immer jemand am Platz und somit auch am Info Funk. An schönen Tagen lohnt es sich die Badehose einzupacken und den Badeweiher zur Erfrischung zu nutzen. Die Landegebühr beträgt 6 €.

Der Abflug war bei mäßigem Westwind schon deutlich durch die Leeturbulenzen erschwert. Ist man darauf vorbereitet sind die Korrekturen am Knüppel nicht anspruchsvoll aber notwendig. Die Steigrate wird erheblich durch das Lee reduziert, was aber bei der Pistenlänge in Richtung 19 keine Gefahr darstellt.

 

Sonntag, 25.08.2019

Vilshofen EDMV ELEV 991, Info 119.180, RWY 1138 x 20 m ASPH 12/30

Vilshofen bietet gleich 2 lohnende Aspekte für einen Ausflug. Ein sehr gutes – aber auch gut besuchtes – Restaurant mit Biergarten sowie die Nähe zur Stadt. Über die Donaubrücke gelangt man nach 45 Minuten Fußmarsch direkt ins Herz der schönen Stadt Vilshofen. Abstellflächen für die Flugzeuge sind gegenüber dem Restaurant reichlich vorhanden. Der Fußweg vom Abstellplatz zum Restaurant geht quer über die Piste. Es ist unbedingt den am Boden aufgemalten Zeichen zu folgen, da die Piste nur am Westende überquert werden darf. Der Anflug erfolgt von beiden Seiten über der Donau, im Osten sollte man eher südlich der Donau fliegen, um die Ortschaft am Nordufer zu meiden. Der Anflug auf die 12 erfolgt mit Sicherheitshöhe über die Donaubrücke, dahinter und drunter liegt dann die Schwelle 12. Der Platz ist unkompliziert, die Leute freundlich. Landegebühr 8,50 €

29.07.- 12.08.2019

Drachenfliegen in St. Andre in Südfrankreich

Endlich wieder Drachenfliegen. Nur im Drachen empfindet man den Flug als wäre man ein Vogel. Das Fluggebiet St. Andre bietet aber neben der Drachenfliegerei auch wunderschöne Ecken zum Baden, Wandern und auch kulinarisch ist man bestens versorgt. In wenigen km entfernt gelangt man in die Schlucht des Gran Canyon du Verdon und man kann wandern, klettern baden und staunen. Der Flugberg hat 2 Startrichtungen SW und SO. Am Morgen und am Späten Nachmittag sind sichere Flüge möglich, Der Landeplatz am Ort liegt direkt am Zeltplatz, der nicht nur sehr sauber geführt wird, sondern auch durch Schatten spendende Bäume und Besiedelung eher kleiner Camper und Zelte ein angenehmes Flair verbreitet. Fliegt man Mittags, kann es ein grandioser Flugtag werden. - Oder ein Ritt durch die Hölle, wenn statt der erhofften Thermik Scherwinde, Abwinde und Leewalzen einen nach unten spülen, und man in die Landewiese entsprechend einbombt. Mein erster Flug dort war wie erhofft, reichlich Thermik, reichlich Höhe und eine Bilderbuchlandung am Landeplatz La Mure östlich St. Andre. Ich dachte mir noch, was reden die alle für Horrorgeschichten über St. Andre… die folgenden Tage war das Wetter dann sehr sehr böig, die Thermik war zerrissen und statt dessen sorgten Scherwinde und Lee für ein gehöriges „saufen“ – so nennt man extreme Sinkrate. Eine Landung auf einer Wiese weit vor der anvisierten Landewiese war suboptimal aber den Umständen entsprechend glimpflich ausgegangen. Auch meinem Freund erring es ebenso. Abwinde und heftige Böen nach anfänglicher Superthermik. Es heißt nicht umsonst, zwischen 14:00 und 17:00 Uhr ist eine Landung in St. Andre „mortal“ sonst „difficult“. St. Andre gehört sicherlich zu den anspruchvollsten Fluggebieten in den Alpen. Ruth hatte sehr schöne Flüge am Morgen und Abends mit super Landungen. Alles in allem einer der schönsten Urläube und wieder sehr viel Flugerfahrung gemacht.

Sonntag, 30.06.2019

Drachenfliegen im Zillertal - Mayrhofen

 

Der Startplatz Melchboden auf 2015 m ist mit dem eigenen Auto oder mit dem Taxi über die Zillertaler Höhenstrasse erreichbar. Bei der Auffahrt ist eine Mautgebühr von 5€ zu entrichten. Oben angelangt kann man am Straßenrand direkt vor der Startwiese das Gerät abladen und am Hang aufbauen. Parkplätze bietet die Jausenstation mit Kiosk direkt dahinter. Die Leute vom Kiosk können auch Auskunft über die Windverhältnisse geben, damit man nicht umsonst den Berg hinauffährt. (Tel. +43/(0)664 100 30 10)  Das Landefeld liegt zwischen Hollenzen und Laubichl auf 613 m direkt an der Zillertaler Flugschule. Gut von oben ist der Hubschrauberlandeplatz südlich der Landewiese zu erkennen. Eine Hochspannungsleitung (!) westlich sowie eine Niederspannungsleitung östlich der Landewiese begrenzen den Raum des Anfluges. Landeplatz: N 47°10'53.30" E 11°52'12.92"

Sonntag, 07.04.2018

Sonnen EDPS ELEV 2702 650 x 10 m Asph 02/20

Info 118.960

Wenn man Sonnen anfliegt sollte am wegen des steilen Gefälles von 36ft (1,8%) von der 0-2 auf die 2-0 möglichst auf die 2-0, also bergauf landen und auf der 0-2 bergab starten. Da die Piste eh meist 90° Seitenwind hat, (!) ist dies auch möglich. Heute Wind aus Ost. Ausserdem verläuft vor der Schwelle auf die 0-2,   der "Bergablandung", eine Strasse die man so hoch überfliegen sollte, dass man eventuelle Fahrzeuge nicht berührt. Dann schnell aufsetzen sonst landet man gleich am Bahnende in einer Steinbruchgrube und braucht sich um die Entsorgung der Maschine nicht mehr kümmern. ;-) Also sicherer die 2-0 zur Landung wählen. Heute waren Aeros days. Der Ukrainische Drachenhersteller hat seine Geräte ausgestellt und Probefliegen im F-Schlepp angedacht, was aber wegen der Windverhältnissse nicht möglich war. Am Platz wird man freundlichst empfangen und ist unter gleichgesinnten in bester Gesellschaft. Ein Restaurant versorgt einem mit Caffee und Kuchen und die rege Fliegerszene vor Ort sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Alles ist unkompliziert und locker, der Anflug erfordert ein wenig Konzentration. Landegebühr 6 €

Samstag, 30.03.2018

Al Casale Elev 148ft 130.000  27\09  500m Gras

Route Chiemsee - Unterwössen - Pass Thurn - Grossglockner - Lienz -Plöckenpass -Italien. Mit stetem Steigen gehts direkt über die Berge zum Großglockner auf 10.000 ft. Südlich davon im Sinklug bis zum Plöckenpass. Erst dem Iseltal folgend bis Lienz und von dort östlich des Gipfels der "Gailtaler Alpen" (9.094 ft) das Gailtal überquerend über den Plöckenpass. Mit (4.600ft) der tiefsten Stelle zwischen den beiden Gipfeln "Hohe Warte" (9.121 ft) im Westen und dem "Kleinen Pal" (7.651 ft) im Osten. Bei solchen Überflügen immer >1.000 ft besser 1.500 ft und höher fliegen. Da man meist eh schon an den tiefsten Punkten überfliegt bleibt rechts/links kein Spielraum für Umkehrkurven. Bemerkt man z.B. ein nicht kalkuliertes Lee im letzten Anflug vor der Überquerung ist man verloren. Der Abwind macht die Steigleistung zunichte und führt trotz setting für bestes Steigen zum Sinkflug...  Je weiter über dem Gipfel, desto weniger wirkt sich das Lee aus. Als Drachenflieger fliegt man mit den Hangwinden oft dicht am Felsen und bekommt ein sicheres Gespür für die Kräfte der Auf- aber auch Abwinde in den Bergen. Ich folge nun dem Fluß Torrento But bis zur Tagliamento Mündung. Dem folge ich bis runter nach Al Casale (148 ft) wo uns Sandro mit Lasangne und Espresso empfängt. Sprit für den Heimflug gibts auch.

(ReiR) Sonntag, 17.03.2019
Vogtareuth EDNV 06/24 Asphalt 597m  Info:121,030

Fantastische Fernsicht über das ganze Alpenpanorama aus dem Chiemgau. Ähnlich gutes Wetter hatten wir auch bei diversen Ausflügenim Februar, z.B. nach Zell am See. Heute hingegen gings nach Vogtareuth, ca. 20 km westlich vom Chiemsee. Der Platz war auf der 24 gut anzufliegen. Die asphaltierte Piste ist 597m lang und hat vor der 24 noch eine im Falle des Falles nutzbare Graspiste. Der Anflug ist unproblematisch und Landegebühr für UL beträgt 8€. Beim Heimflug hatten wir heftige Böen und Wind mit 25-30 kt aus 280° - pünktlich wie angekündigt kam dann auch nach der Landung der Regen.

(ReiR) Samstag, 19.01.2019
Flug über den Tuxer Gletscher

Wieder mal ein perfekter Winterflugtag mit unglaublicher Fernsicht. Schon beim Einflug in das Inntal über Kufstein konnte man bis hinter Innsbruck sehen. Mit FIS in Kontakt flog ich clear of Charlie Innsbruck Richtung Zillertal. (Transponderpflicht beachten!) Auf >11.000 ft flogen wir zwei mal über den Tuxer Gletscher und sahen die Skipiste, welche wir noch vor 3 Wochen mit unseren Skiern befuhren. Stolz reckt der Olperer senen Gipfel in den blauen Himmel, dahinter Italien, Sicht soweit das Auge reicht. Was für ein fantastischer Flug heute. Zurück über St. Johann, wo unsere geplante Zwischenlandung wegen fehlender Parkplätze aufgrund zu vielen Schnees abgelehnt wurde. Also nonstop zurück und weiter die Fernsicht genießen.

(ReiR) Sonntag, 16.09.2018
Flug zur Zugspitze 9718 ft

Angespornt durch die Aufnahme der Zugspitze aus der Me109 meines Vaters ~1941 habe ich mir die Zugspitze für heute vorgenommen. (Siehe oben im Reiter: Flughistorie Rieger;    Fliegen im 2. Weltkrieg;    Rieger Günther; "die Luftkampfschulung beginnt" ) Etwas erschreckend mußte ich feststellen, dass die Zugspitze kaum mehr Gletscher hat und eher wie eine karge Mondlandschaft aussieht. Aber trotzdem ein erhabenes Gefühl über dem höchten Gipfel Deutschlands zu fliegen. Der Anflug ging über Bad Wiessee südlich vom Walchensee und der Abflug am Kochelsee vorbei über Garmisch, der Autobahn folgend nach München. Sehr empfehlenswerter Ausflug! Und bitte immer auf Leeturbulenzen bei Bergkammüberflügen achten. Diese können tödlich sein! Da ich vom Drachenfliegen her diese Winde gut kenne, weiß ich sehr wohl wovon ich schreibe.

(ReiR) Sonntag, 12.08.2018
Saulgau EDTU 123.600  12/30 450x15m Asphalt

Segelflug findet südwestlich parallel zur Piste auf Gras statt.  Achtung auf Sprungbetrieb

Ein liebenswerter Platz mit umtriebigen Fliegern und Springern. Nach telefonischer Voranmeldung werden wir mit der "Handgurke" empfangen - was leider nicht wirklich klappte. Also Blindmeldungen abgesetzt, einmal um die "Dropzone" rumgeflogen, festgestellt dass die Luft rein ist und auf der 30 gelandet. Unten haben uns die Springer mit der Handgurke auch schon erwartet. Ein bunter haufen Flugsportler. Ein Ballon startet, die Absetzmaschine bringt Sprungtouristen in die Luft um Sie dann wieder rauszuschmeißen und die Flugschüler der HB-Flugschule fliegen fleißig die SAVAGE von Henry und Helga Bohlig. Deren Wilga steht auch im Hangar. Restaurant gab es zum Zeitpunkt unseres Besuches leider nicht, da der letzte Pächter wohl nicht so richtig "funktionierte".

Tanken kann man MOGAS und AVGAS.

(ReiR) Sonntag, 12.08.2018
Zell am See LOWZ

119.705 08\26  660x18m Asphalt (08 nur 540m!)

Segelflug findet südlich parallel zur Piste auf Gras statt. (Es herrscht fast immer reges Flugaufkommen)

 

Ein Anflug auf Zell findet über vorgegebene Routen laut Anflugblatt statt. Diese sind gestaffelt um Kollisionen des An- und Abfliegenden Verkehrs zu vermeiden und unbedingt einzuhalten. Aufgrund der Talsituation fliegt man so bei hohem Verkehrsaufkommen sicher > 500 ft über den abfliegenden Verkehr an. Die schönste Route geht via Lake also über den See. Ist dann die 08 in Betrieb führt einem die Platzrunde sehr nah an den Berghang. Ein tolles Erlebnis. In der Mitte des Sees meldet man vorher Pflichtmeldepunkt LAKE anfliegend auf > 4000 ft, abfliegend auf < 3500 ft. Von Westen kommend meldet man über WHISKEY >4000 ft bzw im Anflug >4500 ft ECHO vom Osten. Vom Flugplatzrestaurant hat man dann einen grandiosen Blick auf die Alpen und kann gut speisen. Mit Leihfahrrädern ist es auch nicht weit zum See oder in die City. Wir haben schon verschiedene Anflüge durchgeführt. Entlang des Flusses Achen über Unterwössen, Kössen, dem Tal folgend nach St. Johann, Kitzbühl, bis Pass Thurn nach Süden und dann nach Passüberflug links nach Osten drehen und das Salzachtal bis zum Flugplatz folgen. Dies ist ein Weg, der bis auf die Passüberquerung  (4180 ft) relativ niedrig geflogen werden kann. Ein Flug nach Hause über "Lake" folgt der Saalach bis Lofer, dann kann man links wieder rüber zur Achen oder weiter der Saalach folgen und sich an der ED-R 142 vorbeischieben. Auch dies - bis auf die ED-R eine Route falls mal die Wolken tiefer hängen. Aufpassen muss man dann noch vor Salzburg, wenn man sich bei deren WHISKEY unmittelbar vorm Einflug in die Kontrollzone findet. Bei Piding gilt es unbedingt vorher nach links abzudrehen um die Salzburg D zu meiden. Am besten der Autobah nach Westen folgen. Aber Wenn das Wetter passt, einfach rauf auf 8000 ft und über die Berge!

 

(ReiR)Sonntag, 15.07.2018
Landshut EDML

129.805   07\25  900x23m Asphalt bzw 900 x 30 m Gras nur für Glider

Landshut, dank der dampfenden Kühltürme vom Kernkraftwerk Ohu leicht zu finden. Der Flugplatz liegt dann ca 10 Nm westlich von Ohu bzw 4Nm westlich von Landshut City. Das Gebiet um Ohu sichert die ED R-27 (3300 GND). Der Charly von München ist mit 4500 ft über EDML, unmittelbar im Süden geht er runter 3500ft.  EDMM liegt ja auch nur 12NM südweslich von EDML. Das Wirtshaus am Platz direkt am Tower hat eine Terrasse mit guter Aussicht auf das Flugfeld und Essen / Trinken kann man ganz gut. Diverse Firmen haben sich rund um die Piste angesiedelt und beleben den Platz. Das Bild zeigt den Anflug auf die 25. Man sollte den Endanflug auf die 25 wie im Visual Operation Chart gezeigt nach Süden über die Autobahn verlegen, um bestimmte Anwohner zu schonen.

 

(ReiR)Montag, 07.05.2018
Auf zur DM nach Jena-Schöngleina EDBJ

122,05  02\20  1170m Asphalt oder Gras bzw 08/26 620m Gras

Ruth fährt mit dem Wohnmobil, ich fliege in 1:21 Stunden zum Austragungsort der DM. Es folgen viele Trainingsrunden und schließlich die Wettkampfaufgaben. Insgesammt flog ich 14 Stunden rund um den Bewerb. Zur Belohnung wurden wir zum 2. mal mit diesmal deutlichem Vorsprung DEUTSCHER MEISTER unserer Klasse und Vizemeister aller Klassen.

(ReiR)Dienstag, 08.05.2018
Gera EDAJ ELEV 1014 ft

118,075   06/24  750 m Asphalt

Bei einem Trainingsflug während der Vorbereitung zur DM liegt Gera verlockend zur Zwischenlandung auf Kurs. Also in die Südplatzrunde (Es gibt Nord und Südplatzrunden für beide Bahnen) und runter auf nen Kaffee. Leider öffnete das Kaffee nicht zur versprochenen Zeit um 11:00 Uhr. Als bis 11:30 Uhr immer noch kein Wirt in Sicht war sind wir hungrig und durstig weitergeflogen :-(

(ReiR)Samstag, 21.04.2018
Flug zur AERO 2018 nach Marktdorf

420m Gras 10/28    ELV 425 m MSL

123.350        Südplatzrunde

Zur Landung in Marktdorf ist eine vorherige Anmeldung über deren Hompage mit anschließender Bestätigung per Email notwenig. Um 05:00 Uhr UTC flogen wir von Straubing mit FIS Begleitung nach Marktdorf und der Anflug dort war unkompliziert. Flugzeit 01:49 Stunden. Die Stellfläche in Marktdorf ist üppig und die Leute vor Ort waren bestens organisiert. Auch der Shuttle Transfer klappte wie am Schnürchen. Nach  ausgibig gucken und shoppen (für mich ein neus Lightspeed Zulu 3) auf der Aero ging es um 15:08 UTC zum Heimflug. Die Gebühr für alles betrug nur 15 Euro. Da haben wir noch eine kleine Spende an den Verein draufgepackt.

(ReiR) Sonntag, 08.04.2018
Nochmal Al Casale Elev 148ft 130.000  27\09  500m Gras

Kurzentschlossen sind wir heute Mittag nochmals nach Italien geflogen. Das Wetter war fast wie gestern optimal. Nach der obligatorischen Stärkung bei Sandro in Al Casale ging es über einen Abstecher an die Adria wieder heim. Dank Rückenwind sehr flott, doch der Föhn am Hauptkamm haute uns die Maschine so nach unten, dass ich mir den Kopf im Cockpit blutig schlug. Die Überquerung am Großglockner machten wir mit 10.500ft, damit wir wegen der Leewirbel genug Luft nach unten haben. Die brauchten wir dann auch. Mit 3g sackten wir ca. 250 ft durch. Gut wenn man darauf mental vorbereitet ist. Nach der Leewalze war es sofort wieder "ruhig". 

(ReiR) Samstag, 07.04.2018
Zampieri Enemonzo Elev1230ft 122.00 08/26 375m Gras

Al Casale Elev 148ft 130.000  27\09  500m Gras

Im Gaforbericht ist heute alles restlos blau. Und das in allen 3 Zeitzonen. Bestes Alpenflugwetter. Über den Chiemsee geht es nach Unterwössen dann über den Pass Thurn rauf zum Grossglockner nach Lienz und dann rüber nach Italien. Für die Überquerung zwischen Grossglockner und Grossvenediger benötigt man 10.500 bis11.000ft um genügend Spielraum nach unten bei Leewind zu haben. In Italien kann bzw. muss man dann als UL 0 bis 500 Fuss AGL fliegen. Erster Stopp in Zampieri bei Enemonzo, einem kleinen Grasplatz in einem Seitental am Südende der Alpen. So genießen wir nach nur 2 Stunden Flugzeit einen ersten Espresso doppio in Italien. Weiter geht es nach Al Casale. Dem Tagliamento folgend liegt dies östlich des Flusses. Ein idealer Ort um gut zu speisen, zu nächtigen und Mogas zu tanken. Nach einer Stärkung geht es schließlich wieder bei bestem Wetter zurück über den Alpenhauptkamm. Flugzeit zurück 2:20 Stunden.  So wie hinzu auch.Das geht doch...

(ReiR) Ostermontag 02.04. bis 03.04.2018
Speyer EDRY 118.080  16\34  1400m Asphalt oder 480m Gras für Glider

Gestern noch Hagel und Sturmböen, heute bestes VFR Flugwetter. Dementsprechend hat FIS Langen gut zu tun. Die Flughöhe war mit 3000ft anfangs der niedrigen Basis der Cu's geschuldet. Besser ging es dann over top in 5000ft. Unterwegs sind die Altmühl, Sinsheim und Hockenheim schön anzusehen. Trotz Gegenwind mit 10kt sind wir die exakt 300km nach Speyer in 2:02 Stunden geflogen. Wie üblich sind die umliegenden bewohnten Gebiete in An- und Abflug zu meiden.  Am Platz wird man zuvorkommend und freundlich in modernstem Ambiente empfangen. Die Landegebühr beträgt 10€. Top Leihfahrräder gibt es kostenlos. Auch zu Fuß  käme man prima in die City. Das Technikmuseum ist unmittelbarer Platznachbar, die Altstadt mit Dom liegt 700m nah. Alleine für das Museum sollte man einen Tag einplanen. Einen weiteren für die Stadt. Unser Hotel Domhof liegt zentral und bietet gepflegtes Ambiente. Das Personal ist freundlich, weist uns aber darauf hin, dass Fahrräder im Hofbereich unerwünscht sind. Die Blicke des Hotelchefs im Hintergrund auf uns "Fahrradtouristen" sagen mehr als 1000 Worte. Gefrühstückt haben wir deshalb in der Altstadt in der Morgensonne. Vorm Heimflug bot sich ein Besuch der Fa. BRS Rettungssysteme bei Herrn Vögeli an, da unsere Rakete des Gesamtrettungsgerätes abläuft und erneuert werden muss. Ruth besichtigt derweil den Dom, ich bereite die Maschine für den Abflug vor. Vorsichtshalber habe ich 17l AV Gas zugetankt. Wobei unsere Tankfüllung locker für hin und Rückflug +30min gereicht hätte. Aber lieber auf Nummer sicher gehen. Auf dem Weg zum Flugplatz entdecken wir die Strandbar am Rhein und verzögern unseren Abflug spontan um eine Stunde zugunsten Karibikfeeling am Sandstrand. Praktisch wenn man seine eigene Airline hat und die Flugzeiten sich nach uns richten und nicht umgekehrt. Den Rückflug übernimmt Ruth. Diesmal mit Seitenwindkomponente in 1:50 Stunden. Ein Ratsch mit Fliegerfreunden im Biergarten bei sommerlichen Temperaturen in EDMS Straubing runden den Ausflug ab.

(ReiR) Freitag, 30.03.2018
Besuch des DM 2018 Austragungsplatz EDBJ Jena Schöngleinau 122,05  02\20  1170m Asphalt oder Gras bzw 08/26 620m Gras

Auch heute wieder ein guter Flugtag. GAFOR meldet Charlie und Oscar. Die Thermik setzt Mittags heftig ein. Ruth fliegt, ich navigiere nach Karte. Der Wind schiebt bischen an und nach 1,5 Stunden sind wir mit 70% Power dort. Der Platz liegt wie z.B. Laucha auf einem Hochplateau, welches die ansässigen Segelflieger zum soren nutzen, ist flächenmässig riesig. Die Schwelle der 20 der 1170m langen Asphaltbahn ist unmittelbar an der Plateau-Kante, was eine ungewohnte Anflugperspektive vermittelt. Ähnlich EDNR Regensburg Oberhub, nur seeehr viel länger. Gleiches gilt für die 02, wie ich im Abflug sehen kann. Heute war Sprungbetrieb und Segelflug aktiv.  Der Anflug musste also verlängert werden, da Personen ein intaktes Fluggerät ohne Not auf großer  Hähe mit dem Fallschirm  verlassen  haben. ;-) 

(ReiR) Sonntag, 25.03.2018
Übungsflug zur Deutschen Meisterschaft EDNR-EDNR
Bestes Wetter für den Palmator- Anstich am Adlersberg. Aber auch Flugwetter. Daher beschließen wir einen Übungsflug zur Vorbereitung zur DM zu machen. Ich zeichne die Kurse auf unsere Planoplus Karte (1:200.000 anstelle 1:500.000 ICAO) wie im Wettbewerb, ein paar schöne Kurslinien, welche auch über interessante Hotspots führen. Eben Adlersberg ;-). Die Thermik war schon gut spürbar, aber noch lange nicht so heftig wie erwartet, obwohl wir zur ungünstigsten Zeit zu Beginn der Mittagsthermik losgeflogen sind. In der Nähe von EDNR hatte ich Bernd mit seiner Mooney 20 beim Abflug dort im Funk. Gute Gelegenheit ihm einen schönenFlug nach EDME zu wünschen.

(ReiR) Sonntag, 11.03.2018
Mitflug in der Mooney EDMS-EDNR EDNR-EDMQ-EDNR EDNR-EDMS
In Facebook kurzfristig mit Bernd Almstedt ein Treffen am Flugplatz in Regensburg Oberhub ausgemacht. Ich fliege von Straubing EDMS mit unserer C42 die 09 in EDNR an. Wie gewohnt wenig Betrieb hier in Regensburg. Sicher auch der wenig bis nicht besetzten Wirtschaft geschuldet. Bernd lädt mich zum Mitflug in seiner Monney nach Donauwörth - Genderkinken ein. Ein schöner Platz mit guter Pizzaria. Pistenlänge TORA/LDA 700mx20m Asphalt. 09/27

Wichtig und zu Beachten ist die Frequenzänderung auf 134.130 Genderkingen INFO!

Und wer wie Bernd's Mooney einen Oldtimer mit ü50 Jahren fliegt, der landet kostenlos dort.

Der Copilotenplatz in der Mooney bietet für einen Echo Tiefdecker gute Sichtverhältnisse zum fotografieren. Und unser Drachenvereinsgelände lag auch auf der Strecke. Jachenhausen bei Riedenburg. Nach lecker Caffee Latte ging es zurück auf die 09 nach Oberhub, und dann mit der C42 weiter nach Straubing.

Bemerkenswert war der Anflug eines Piloten der unbeirrt der Tatsache dass wir auf der Piste am Abflugpunkt gerade starten wollten seinen Anflug nicht verzögerte und Bernd zum Startabbruch nötigte. Bis Bernd wieder am Abflugpunkt war hatte der gleiche Pilot seinen abgebrochenen Anflug mit einem Durchstartmanöver so ungeschickt kurz in die Platzrunde zurückverlegt, dass er den gleichen Fehler wiederholte. Er war dann wieder zum gleichen Zeitpunkt im Endanflug obwohl Bernd gerade das Gas am Startpunkt reinschob. Einen so renitent Lernresistenten Piloten trifft man wohl selten.

Hier alle von uns im Motorflug angeflogenen Plätze geordnet nach Länder

UL-Platz Bruck Deutschland
Sonderlandeplatz Cham-Janahof Deutschland
EDAE Eisenhüttenstadt Deutschland
EDAJ Gera Leumnitz Deutschland
EDAZ Schönhagen Deutschland
EDBJ Jena Schöngleina Deutschland
EDBL Laucha Deutschland
EDBX Görlitz Deutschland
EDCA Anklamm Deutschland
EDCE Eggersdorf Deutschland
EDCP Peenemünde Deutschland
EDCW Wismar Deutschland
EDFG Gelnhausen Deutschland
EDJG Grabenstätt Deutschland
EDKV Dahlemer Binz Deutschland
EDLG Goch Asperden Deutschland
EDME Eggenfelden Deutschland
EDMJ Jesenwang Deutschland
EDML Landshut Deutschland
EDMS Straubing Deutschland
EDMT Tannheim Deutschland
EDMT Tannheim Deutschland
EDMV Vilshofen Deutschland
EDMW  Deggendorf Deutschland
EDMY Mühldorf Deutschland
EDNA Ampfing Deutschland
EDNB Arnbruck Deutschland
EDNJ Eggweil Deutschland
EDNK Kirchdorf Deutschland
EDNP Pfarrkirchen Deutschland
EDNR Regensburg Oberhub Deutschland
EDNV  Vogtareuth Deutschland
EDNX Oberschleißheim Deutschland
EDNY Friedrichshafen Deutschland
EDOA Auerbach Deutschland
EDOI Bienenfarm Deutschland
EDPD  Dingolfing Deutschland
EDPG Griesau Deutschland
EDPO Neumarkt Deutschland
EDPQ Schmidgaden Deutschland
EDPS Sonnen Deutschland
EDRB Bittburg Deutschland
EDRY Speyer Deutschland
EDTG Bremgarten Deutschland
EDTM Mengen-Hohentengen Deutschland
EDTU Saulgau Deutschland
EDWF Leer Papenburg Deutschland
EDWJ Juist Deutschland
EDWR Borkum Deutschland
EDXY Wyk Deutschland
Sonderlandeplatz Erbendorf Deutschland
Sonderlandeplatz Friesener Warte Deutschland
UL-Platz Hinterweiler Deutschland
Sonderlandeplatz Markdorf Bodenseekreis Deutschland
UL-Platz Mellenthin Deutschland
WASI Wasentegernbach Deutschland
EDAH Heringsdorf Deutschland
EDMA Augsburg Deutschland
EDCG Rügen Deutschland
EDNH Bad Wöhringshofen Deutschland
LFMF Fayence Frankreich
LFNA Gap  Frankreich
LFNS Sisteron Frankreich
  Al Casale Italien
  Enemonzo Italien
LIKE Caorle  Italien
  Mazarak Italien
  San Mauro Italien
  Senegallia Nord Italien
  Zampieri Italien
LOAS Spitzerberg Österreich
LOGF  Fürstenfeld Österreich
LOGG  Punitz Österreich
LOGG  Punitz Österreich
LOGP Pinkafeld Österreich
LOIJ St Johann Österreich
LOKW Wolfsberg Österreich
LOLE  Eferding Österreich
LOLG St Georgen Ybbafeld Österreich
LOLS  Schärding-Suben Österreich
LOSM Mauterndorf Österreich
LOWZ Zell am See Österreich
EPLU Lubin Polen
EPWK Wloclawek Polen
LKJH  Hradec Tschechien
LHKV Kaposvar Ungarn
LHSM Balaton Kesrestur 46°41,57N 17°23,88E Ungarn
Matkopusta 46°48,03N 19°40,95E Ungarn

 

Aktuelles

+++neueste Nachrichten+++

2019 konnten wir uns zum nun dritten Mal den Titel zum

1. Deutschen Meister 2019

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+++neueste Nachrichten+++

Eggenfelden hat uns heute, am 14.03.2019 zur Sportlerehrung eingeladen. Zusammen mit unseren Teamkollegen Anna und Herbert Lehner (Gyro Team) wurden wir für unsere Erfolge in der DM 2018 geehrt. Eine schöne Veranstaltung mit viel Aufwand arrangiert vom Stadtrat und dem Bürgermeister Herr Wolfgang Grubwinkler. Besonders gefreut hat uns, dass der Vereinsvorstand vom DGFC, Ludwig Stinglhammer auch mitgekommen ist.

Danke an die Stadt Eggenfelden für die Einladung!

+++ Nachrichten+++

Am Freitag den 14.09.2018 wurden wir vom Tegernheimer Bürgermeister zur Sportlerehrung eingeladen. Vielen Dank für die Würdigung und die gelungene Veranstaltung Herr Kollmannsberger!

+++Nachrichten+++

Die

30. Deutsche Meisterschaft

im UL-Fliegen 2019

findet in Mühldorf am Inn statt.

 

+++Nachrichten+++

auf einem rund-um gelungenen Wettbewerb wurden wir:

 

1. Deutscher Meister 2018

 

+++Nachrichten+++

schaut mal auf der blog-spot-Seite vom Verband rein, hier gibts genauere Informationen über die Deutsche Meisterschaft aus erster Hand:

+++Nachrichten++++++

man braucht nicht unbedingt Motorkraft um glücklich zu fliegen

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© Ruth Hahn-Rieger und Reinhold Rieger (ReiR)