Reise- Tagebuch

In dieser Rubrik berichten wir über unsere aktuellen fliegerischen Unternehmungen auch außerhalb der Wettbewerb Fliegerei. Vom kleinen Rundflug zu neuen Plätzen ebenso wie von der großen Reise, ohne die  kleineren fliegerischen Unternehmungen zu unseren Stammplätzen in der Umgebung. Im Vordergrund sollen flugtechnische Information bezüglich Reiseroute Flugplatzinformation, Wetter, etc.  stehen, jedoch sollen auch unsere beim Flug gewonnenen Eindrücke vermitelt werden. Rechts steht unsere C42 in Fayence Südfrankreich.

Eine vollständige Aufzählung der angeflogenen Plätze steht hier unten am Ende tabellarisch. Alle Angaben vorbehaltlicher Druckfehler und ohne Gewähr auf Richtigkeit. Sie ersetzen nicht die gründliche Flugvorbereitung!

Mittwoch bis Freitag, 05.-07.08.2020

MEDUNO Monte Valinis 46° 13' 50", 12° 48' 25" Hangstart Startrichtung: SSW, SW, S, WSW 

Elev Start: 975m 

Höhendifferenz: 700m

Die Rampe für Drachen ist flach, aber mit etwas Gegenwind und optimalem Startprozedere kein Problem. Die Hangkante ist Kilometer lang und eine Burg markiert östlich des Startplatzes die Landewiese an der Bar. Die 700 Meter hohe Geländekante zur Ebene des Tagliamento eignet sich ideal zum Soaren. Bei uns drückte der Norwind durch und erst ab 14:00 Uhr hielt die Thermik dagegen und der Nord brach zusammen. So waren noch zwei herrliche Flugtage möglich und und wir waren fast 2 Stunden in der Luft bis an der Wolkenbasis. Die Landewiese ist für Drachen ok, bei Südkomponente oder wechselnden Windrichtungen kann man mit dem Hochleister auch mal auf die Räder gehen. In dieser Woche waren deutsche Fluschulen mit ihren Gleitschirmschülern vor Ort und es bildete sich eine lustige Truppe zwischen Gleities und Drachen. Gestern waren wir nur 2 Drachen und ca. 40 Gleities, heute sind wir schon 7 Drachen, da eine Fliegerfamilie aus Österreich mit 5 Drachen anreiste. Vater, Mutter, beide Söhne und deren Freund flogen mit dem Drachen. Wie sich rausstellte fliegt die Familie ebenso PPL, und wir fanden auch hier Gesprächsstoff zur genüge. Leider mussten wir aber am Abend schon heimreisen.

Samstag, 01.08.2020

SW Emberger Alm 1720m (N 46° 46' 21'' E 13° 08' 59'')
Hauptstartplatz für Gleitschirme und Drachen, steiler Wiesenstartplatz aus einer großen Waldschneise direkt in die Thermik.
Zufahrtsmöglichkeit mit dem Privatauto bzw. dem Sammeltaxi.

Landeplatz neben dem Fliegercamp Oberes Drautal beim Badesee, Seehöhe 610 m. Achtung auf die Hochspannungsleitungen! (N 46° 44' 48'' E 13° 11' 33'')

DAS Drachen und Gleitschirm Eldorado schlechthin. Kaum mit dem UL  von der Ostsee zuhause packten wir das Auto zum Drachenfliegen. Unsere Freunde erwarteten uns schon in Greifenburg im Fliegercamp, der unmittelbar am Landefeld liegt. Anflüge mit dem Drachen können heikel werden, wenn Gleitschirme die notwendigen Regeln am Landeplatz nicht befolgen. Nach der Landung das Landefeld schnellstmöglich verlassen und die Kappe runter auf den Boden, damit die Tragfläche des Drachen nicht daran hängen bleibt. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Taxi mit unseren Drachen auf den Startplatz zur Emberger Alm. Dort trugen wir den Jachenhausen Cup aus. Trotz nicht optimalen Bedingungen war für mich eine Höhe von 3196m drin und der Flug dauerte 1:08 Minuten, als ein Regenschauer zum Landen nötigte. Leider setzte dann Nordströmung und Dauerregen ein, so dass wir nach Italien weiterzogen. Siehe MEDUNO im oberen Bericht.

Donnerstag, 30.07.2020

EDCM Kamenz

N 51°17,82‘ E 14°07,65‘

Piste 03/21 Asphalt 1100 x 28  495ft

Kamenz Info 128.110

Auch Kamenz ist ein unter der Woche besetzter Platz, der Mogas zur Verfügung hat. Allerdings sollte vorher angefragt werden, da die Tankstelle nur einen kleinen Tankvorrat besitzt, der gerne mal leer läuft!. Auch in Kamenz wieder freundliche Fliegerkameraden im Turm. Das Restaurant hat leider geschlossen, aber die Würstelbude unmittelbar vorm Platz hat sich über uns Kunden gefreut, Kaffee, Brotzeit und Eis! Nebenan steht gleich eine MIG 21 ausgestellt, da hat man den richtigen Ausblick. Mit der Infrastruktur und den Dimensionen ist Kamenz ebenso wie Anklam ein easy going Platz. Der Abflug nach Süden geht auch direkt auf Kurs Straubing übers Erzgebirge, und wir steigen über der Stadt bzw etwas östlich an der Stadt vorbei dem Erzgebirde entgegen. Flugzeit EDCA- EDCM 1:53. Nach weiteren 2:05 h sind wir in EDMS zuhause. Also ~4h Flugzeit von der Ostsee nach Straubing.

Donnerstag, 30.07.2020

EDCA Anklam

N 53°49.91‘ E 13°40,39‘

Piste 09/27 Asphalt 900 x 40 (Aus früherer Erfahrung, Gras möglichst nicht benutzen. Sehr holprig!) Elev 18ft

Anklam Info 122.655

Anklam war uns im Nordosten Deutschlands schon mehrfach wertvolle Station zum Tanken. Der Anflug ist von beiden Richtungen absolut unproblematisch wenn kein Segelflugberieb ist. Ansonsten gilt es auf diesen zu achten. Ausklinkhöhe 2500 ft. Die Motor Südplatzrunde liegt auf 900 ft außerhalb der ebenfalls Süd-Segelflug-Platzrunde. Die Leute am Tower sind wie gewohnt sehr freundlich und lotsen uns zur Tankstelle, die wir ja schon kennen. Die Besonderheit ist, dass man eine Absperrung öffnet und das Fluggerät auf die öffentliche Straße zur Tankstelle rollen kann. 1,25 €/Liter. Das Foto zeigt die Tankstelle hinter der Absperrung zum Fluplatz. anbühr 4,87 € bei 16% USt. Anklam, die Heimat Lilienthals ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Alleine um das Lilienthal Museum zu besuchen. Das taten wir bei einem vorherigen Besuch schon und flogen gleich weiter zum nächsten Tankstop, nach Kamenz. Flugzeit Mellenthin - EDCA 0:29 inklusive 20 Minuten Strandbesichtigungstour über Heringsdorf.

Dienstag, 28.07.2020

Mellenthin

N 53°55‘ E 14°02‘

Piste 13/31 Gras (Asphalt nicht benutzbar!!!) 600 x 30 Elev 66ft

Mellenthin Info 123.425

Heringsdorf TWR 132.830 (Freigabe Einflug Delta beachten)

Da Mellenthin ein UL-Sonderlandeplatz ist der von Fliegerfreunden betrieben wird ist vorher PPR anzufragen unter folgenden Kontakten: Wolfgang: 0172 3123972 oder Alexander: 0172 3225473 oder Arno: 0173 7469033. Außerdem liegt der Platz im D(HX) von Heringsdorf, der vorher angefunkt werden muss um a) eine Freigabe für den Anflug Mellenthin zu erhalten oder b) zu erfahren, dass der Delta nicht aktiv ist. Die Leute am Platz empfangen einem dann meist im Gegenanflug mit der Handgurke um noch schnell den Wind durchzugeben. Ist man dort gelandet wird man herzlichst empfangen. Es gibt die Möglichkeit in den Containerunterkünften zu quartieren, ein Zelt aufzuschlagen oder z.B. ins Wasserschloss zu gehen. Dort erwartet einem beste Küche, gutes Bier und Wellness in Dampfbad, Sauna etc. Unsere Wahl! Mit dem Rad nach Heringsdorf und an die Polnische Ostsee dauert keine Stunde und lohnt sich. Leihfahrräder gbt es im Wasserschloss für Gäste oder am Flugplatz Mellenthin für kleines Geld. EDAZ - Mellenthin 1:36 bei 15-20kt Wind aus 330. Landung und Stellplatz je 5€

Dienstag, 28.07.2020

EDAZ Schönhagen

N 52°12,23‘ E 13°09,60‘

Piste 07/25 Asphalt 1510 x 23 Elev 152ft

Schönhagen Info 131.155

Schönhagen diente uns als Zwischenstop, um auf den Weg nach Usedom aufzutanken. Dies hat sich schon mehrfach bewährt. Der Anflug auf die 1500m lange Piste ist unproblematisch, auch wenn heute ein heftiger böiger Wind wehte. Auf der FIS Frequenz waren auch nicht viele Fliegerkollegen unterwegs. Gut, dass der Wind beim Landen nicht voll von der Seite kam, aber mit bis zu 30 kt in Böen war das schon heftig. Schönhagen hat die wichtigsten Spritsorten, AV-Gas, Kerosin und AV-Gas UL, wie die das Mogas nennen. Dafür kostet es 2.00 € pro Liter. Ein Trostpflaster, wenn man nur tankt fällt keine Landegebühr an. (UL- Landegebühr sonst 5,50€) Bei An oder Abflügen von, nach Westen ist das Schutzgebiet über dem Blankensee und Riebener See zu beachten. Da unser Weiterflug nach Usedom an Berlin vorbeiführte lohnte sich die Besichtigung von Potsdam aus der Luft unter dem Charlie von Tegel (<2500ft). Starker Wind aus 300 machte uns ziemlich zu schaffen. Böen und Thermikfetzen machten es erforderlich den Steuerknüppel jederzeit fest in der Hand zu halten.  Flugzeit EDDC - EDAZ 0:58 (Heftiger Wind aus 300)

Montag, 27.07.2020

EDDC Dresden

N 51°08.09‘ E 13°46,8‘

Piste 04/22 Asphalt 2850 x 60 Elev 754ft

Dresden TWR 122.930

Dresden ATIS118.880

Dresden GNG 121.980

Dresden Apron 121.755

Anflug von Süd via Tango auf Kurs 348° <2500ft heute auf die 22

Kurzentschlossen geht es heute nach Dresen. Die Flugzeit von Straubing auf direkten Weg über Tschechien betrug 1:44 Minuten. Dass die Route über Furth/Domazlice führt kann von Vorteil sein, da hier ein Geländeeinschnitt einen tieferen Flug erlaubt. Und heute hat die tiefliegende Wolkendecke bis Mittag gebraucht, um den Bayerischen Wald frei zu machen. Vorm Anflug auf Dresden muss das Erzgebirge >3500 ft überflogen werden. Wer sich das Rücklesen der Wettermeldung ersparen möchte hat vor Erstkontakt mit dem Tower ATIS gehört und gemeldet. Dresden Tower ist auch uns kleinen Fliegern wohl gesonnen und lotst uns via Tango in die „Platzrunde“ welche direkt auf die Schwelle zur 22 führt. Coronabedingt ist „tote Hose“ auf dem Platz. 2800 m Pistenlänge reichen für den A380 aus, der hier in Dresden eine Wartungsstation hat. Das reicht allemal für alles was kleiner ist. Kaum rollten wir über Charlie raus ist auch schon das „Follow me Car“ vor unserem Prop und geleitet und zur Abstellfläche GAT. Inclusive ist die Fahrt ins Terminal, wo wir wie alle Piloten durch die Sicherheitsschleuse müssen. Vom Flugplatz geht es via Bus und Bahn für 9€ Familien Tagesticket in die City ins Hotel. Die Landegebühr inklusive der Abstellgebühr für 24h betrug nur sensationelle 35 €. + 5,84 € DFS Gebühr.

Flugzeit EDMS - EDDC 1:44

Samstag 13.06.2020

EDMT Tannheim 

N 48°00,65' E 10°06,05'

Piste 09/27 Gras 1022 x 30m, ELV 1903ft, INFO 122.825, Nordplatzrunde 2700"

Der Heimflug vom Bodensee führte genau über den ehemaligen Austragungsplatz der Deutschen Meisterschaft von 2016, wo wir uns zum ersten Mal den Titel sichern konnten. Genau richtig für eine Zwischenlandung. Beim Anflug ist die TMZ Memmingen zu beachten. Westlich und östlich Memmingen bei 3500MSL und nördlich Memmingen, also  über Tannheim 4500" MSL. (Code 4404 Monitor 129.450). Die Südplatzrunde ist ohne Besonderheit, Ortschaften sind wie überall an Flugplätzen zu meiden und nur bei Segelflug- Windenbetrieb muss man die gelbe Warnblinkleuchte beachten. Solange die Warnleuchte blinkt gilt Start und Landeverbot. Sprungbetrieb wird über Funk angekündigt, dann sind Überflüge des Platzes untersagt, Anflüge über die Platzrunde aber erlaubt.

Das Restaurant am Platz ist gut geführt und kann nur wärmstens empfohlen werden. So wie wir es von früher auch in Erinnerung hatten. Der Platz wird von der Familie Dolderer geführt und ist perfekt in Schuss. Alle hier am Platz sind flugbegeistert, freundlich und aufgeschlossen. Tankstellen für AV- und MO-Gas sind vorhanden. Landegebühr 6,50 € MOGAS 1,79 €/L

Der Platz ist auch ohne das berühmte Tannkosh immer einen Anflug wert. Gut dass wir auf dem letzten Tannkosh noch dabei waren! Das Bild zeigt unsere C42 2013 auf Tannkosh :-)

Samstag 11.06.2020

EDTZ Konstanz

N 47°40,91' E 09°08,24'

Piste 12/30 Gras 750 x 50m, ELV 1302ft, INFO 124.355 Südplatzrunde 2300"

Wetterbedingt führte uns der Pfingstausflug nun doch nicht an die Ostsee, dafür aber ins wunderschöne Konstanz am Bodensee. Der Flug von EDMS nach EDTZ führte schnurgerade und fast ohne Kurskorrekturen an allen Kontrollzonen und Beschränkungsgebieten vorbei. Lediglich im schmalen Korridor zwischen Augsburg und Lechfeld waren in den NOTAMS Drohnen und Modellflugaktivitäten gemeldet, die leichte Schlenker im Kurs erforderten. Da dieser Korridor schmal ist und alle die durchfliegen sich dann auch sehr nahe kommen war die FIS sehr hilfreich. Ein entgegenkommendes Flugzeug welches genau auf unserm Kurs war konnte so von uns rechtzeitig erkannt werden und wir gefahrlos über/untereinander passierten. Zwischen  Augsburg und Konstanz sind die TMZ's Memmingen und Friedrichshafen sind zu beachten oder eben zu meiden. In Konstanz ist der An- und Abflug möglicht exakt wie in der VFR Anflugkarte verzeichnet einzuhalten, da die Anwohner sonst wohl Probleme machen. Der reguläre Anflug erfolgt von Norden kommend über Platzmitte und man fädelt dann in den Gegenanflug -je nachdem auf die 1-2 oder 3-0. Die Graspiste war schon recht holprig, aber OK. Bugrad möglichst lange beim Rollen oben lassen- so wie man das eigentlich grundsätzlich macht. Flugzeit 1 Stunde 53 Minuten. Am Platz herrschte eine seltsame reservierte Atmosphäre (Coronabedingt?!). Es gibt kein Restaurant, aber im Turm kann man sich einen Kaffee am Automaten rauslassen und Toiletten sind auch da. Landegebühr 7,50 €, Abstellgebühr 5 €/Tag. Toll ist, dass es Leihfahrräder für ~ 6 €/Tag am Platz gibt, die auch noch Top in Schuss waren. Damit waren wir in 10 Minuten in  der Innenstadt. Auch die beiden Fliegerkammeraden von der Segelflughalle waren sehr hilfsbereit und haben uns 2 Schraubanker zum Sichern der C42 geliehen. Zum Nächtigen liegt das IBIS Konstanz strategisch günstig, da zentral. Konstanz ist nach dem wir mehrere Städte am Bodensee bereits besuchten unser Top Favorit!. Wir haben den Besuch auf 3 Tage verlängert. Den Abflug - oder natürlich auch den Anflug sollte man entlang der Küste am Nordufer machen, um die grandiose Aussicht vom See zu den Alpen genießen zu können. "TURM Friedrichshafen" auf der 120.080 kann eine Freigabe über Whiskey und Sierra geben.

Sonntag, 15.09.2019

LOIR Reutte in Tirol

47 28 15 N 010 41 29 E

Piste 04/22 Asphalt 697 m Elev 2807 ft (855m), Reutte Flugplatz 122.405 Platzrunde im Süd-Osten hinter einem Bergrücken.

Die Anflüge erfolgen über Plichtmeldepunkte November von Norden, Papa vom Plansee kommend, Echo von Osten (Z.B. von der Zugspitze) und Whiskey von Westen kommend. Auch der Anflug vom  Haldensee hat seinen eigenen Pflichtmeldepunkt Hotel.  Im Anflugblatt sind die vorgegebenen Höhen für An- und Abflug zu beachten. Bei unserem Anflug von Osten war ist der Anflug mit >5500" und der Abflug unter 5000" zu melden. Meistens wird auf der 0-4 gelandet, da dort weniger Scherwinde zu erwarten sind, die durch die Talwindsysteme im An und Abfugbereich der 2-2 entstehen. Darauf sollte man vorbereitet sein. Unser Anflug erfolgte mit einem Zugspitzrundflug auf 11.500" den ich fast auf den Tag genau schon einmal 2018 machte. Immer wieder beeindruckend, wenn man von oben auf die Skiarena ohne Schnee blickt. Den Aufstieg flog ich über den Achenpass, Syvensteinsee, dem Isartal folgend bis Walgau, Barmsee, Geroldsee, südlich Garmisch über deren Skipisten und der Höllentalklamm zur Zugspitze. Weiter nach Reutte nördlich an Ehrwald der "179" Obergarten, Wengle, Bichlbach, Heiterwang meldet man schon Echo auf 5500", wenn der Plansee zur rechten in Sicht kommt. Der Platz wird von sehr netten Flugbetriebsleitern geführt, von deren guter Laune man sich gerne anstecken lässt. Das Flugplatzrestaurant hat eine Terasse mit Blick zur Piste, 30 meter weiter oben auf der Landstrasse ist ein etwas größeres Restaurant. Die Landegebühr beträgt 15 € Superbenzin 1,70 € und AVgas 2,10 €. Abflug wegen der Eindeutigen Windrichtung trotz Scherwinde über die 0-4 unproblematisch. Gleich nach dem Meldepunkt November über den letzten Berggrat rechts empfängt und auch schon Schloss Neuschwanstein. Rückflugzeit 1:27 mit Schnitt 160 km/h. An/Abflüge über die Route November gehen mit min 4000". Ein lohnender Ausflug. Leider hat der Platz Winter keinen Betrieb, sonst würde er sich zum Skiurlaub mit dem Flugzeug anbieten. 

 

Sonntag, 01.09.2019

Bruck in der Oberpfalz. Früher Echo, heute

ein reiner Ul-Platz. N 49 13.35 E 12 17.79

Piste 01/19 Asphalt-Beton 550 m Elev 1161 ft, Platzrunde im Osten über den Wald, Info: 128.755

Bei typischen Westwind ist beim An- und Abflug auf Lee Turbulenzen zu achten. Der Anflug auf die 19 erfolgt von Nord über den Strand des reizvollen Badesees und über eine Baumreihe, welche auf einem leichten Hügel den Badesee von der Schwelle zur 19 trennen. Da ich lieber zu hoch als zu niedrig anfliege habe ich die Bäume mit gut 10 m Höhe überflogen und dann auf die Schwelle geslippt.

 

Wir kannten den Platz schon vor der Modernisierung und waren erstaunt und angenehm überrascht über die positiven Veränderungen. Der neue Tower befindet sich nun im Norden des Platzes in einem schicken neuen Gebäude. Auch neue Hallen wurden errichtet. Der Platz ist an 7 Tagen die Woche PPR. Da die Flugschule SchweigAir dort verortet ist, ist auch immer jemand am Platz und somit auch am Info Funk. An schönen Tagen lohnt es sich die Badehose einzupacken und den Badeweiher zur Erfrischung zu nutzen. Die Landegebühr beträgt 6 €.

Der Abflug war bei mäßigem Westwind schon deutlich durch die Leeturbulenzen erschwert. Ist man darauf vorbereitet sind die Korrekturen am Knüppel nicht anspruchsvoll aber notwendig. Die Steigrate wird erheblich durch das Lee reduziert, was aber bei der Pistenlänge in Richtung 19 keine Gefahr darstellt.

 

Sonntag, 25.08.2019

Vilshofen EDMV ELEV 991, Info 119.180, RWY 1138 x 20 m ASPH 12/30

Vilshofen bietet gleich 2 lohnende Aspekte für einen Ausflug. Ein sehr gutes – aber auch gut besuchtes – Restaurant mit Biergarten sowie die Nähe zur Stadt. Über die Donaubrücke gelangt man nach 45 Minuten Fußmarsch direkt ins Herz der schönen Stadt Vilshofen. Abstellflächen für die Flugzeuge sind gegenüber dem Restaurant reichlich vorhanden. Der Fußweg vom Abstellplatz zum Restaurant geht quer über die Piste. Es ist unbedingt den am Boden aufgemalten Zeichen zu folgen, da die Piste nur am Westende überquert werden darf. Der Anflug erfolgt von beiden Seiten über der Donau, im Osten sollte man eher südlich der Donau fliegen, um die Ortschaft am Nordufer zu meiden. Der Anflug auf die 12 erfolgt mit Sicherheitshöhe über die Donaubrücke, dahinter und drunter liegt dann die Schwelle 12. Der Platz ist unkompliziert, die Leute freundlich. Landegebühr 8,50 €

29.07.- 12.08.2019

Drachenfliegen in St. Andre in Südfrankreich

Endlich wieder Drachenfliegen. Nur im Drachen empfindet man den Flug als wäre man ein Vogel. Das Fluggebiet St. Andre bietet aber neben der Drachenfliegerei auch wunderschöne Ecken zum Baden, Wandern und auch kulinarisch ist man bestens versorgt. In wenigen km entfernt gelangt man in die Schlucht des Gran Canyon du Verdon und man kann wandern, klettern baden und staunen. Der Flugberg hat 2 Startrichtungen SW und SO. Am Morgen und am Späten Nachmittag sind sichere Flüge möglich, Der Landeplatz am Ort liegt direkt am Zeltplatz, der nicht nur sehr sauber geführt wird, sondern auch durch Schatten spendende Bäume und Besiedelung eher kleiner Camper und Zelte ein angenehmes Flair verbreitet. Fliegt man Mittags, kann es ein grandioser Flugtag werden. - Oder ein Ritt durch die Hölle, wenn statt der erhofften Thermik Scherwinde, Abwinde und Leewalzen einen nach unten spülen, und man in die Landewiese entsprechend einbombt. Mein erster Flug dort war wie erhofft, reichlich Thermik, reichlich Höhe und eine Bilderbuchlandung am Landeplatz La Mure östlich St. Andre. Ich dachte mir noch, was reden die alle für Horrorgeschichten über St. Andre… die folgenden Tage war das Wetter dann sehr sehr böig, die Thermik war zerrissen und statt dessen sorgten Scherwinde und Lee für ein gehöriges „saufen“ – so nennt man extreme Sinkrate. Eine Landung auf einer Wiese weit vor der anvisierten Landewiese war suboptimal aber den Umständen entsprechend glimpflich ausgegangen. Auch meinem Freund erring es ebenso. Abwinde und heftige Böen nach anfänglicher Superthermik. Es heißt nicht umsonst, zwischen 14:00 und 17:00 Uhr ist eine Landung in St. Andre „mortal“ sonst „difficult“. St. Andre gehört sicherlich zu den anspruchvollsten Fluggebieten in den Alpen. Ruth hatte sehr schöne Flüge am Morgen und Abends mit super Landungen. Alles in allem einer der schönsten Urläube und wieder sehr viel Flugerfahrung gemacht.

Sonntag, 30.06.2019

Drachenfliegen im Zillertal - Mayrhofen

 

Der Startplatz Melchboden auf 2015 m ist mit dem eigenen Auto oder mit dem Taxi über die Zillertaler Höhenstrasse erreichbar. Bei der Auffahrt ist eine Mautgebühr von 5€ zu entrichten. Oben angelangt kann man am Straßenrand direkt vor der Startwiese das Gerät abladen und am Hang aufbauen. Parkplätze bietet die Jausenstation mit Kiosk direkt dahinter. Die Leute vom Kiosk können auch Auskunft über die Windverhältnisse geben, damit man nicht umsonst den Berg hinauffährt. (Tel. +43/(0)664 100 30 10)  Das Landefeld liegt zwischen Hollenzen und Laubichl auf 613 m direkt an der Zillertaler Flugschule. Gut von oben ist der Hubschrauberlandeplatz südlich der Landewiese zu erkennen. Eine Hochspannungsleitung (!) westlich sowie eine Niederspannungsleitung östlich der Landewiese begrenzen den Raum des Anfluges. Landeplatz: N 47°10'53.30" E 11°52'12.92"

Sonntag, 07.04.2018

Sonnen EDPS ELEV 2702 650 x 10 m Asph 02/20

Info 118.960

Wenn man Sonnen anfliegt sollte am wegen des steilen Gefälles von 36ft (1,8%) von der 0-2 auf die 2-0 möglichst auf die 2-0, also bergauf landen und auf der 0-2 bergab starten. Da die Piste eh meist 90° Seitenwind hat, (!) ist dies auch möglich. Heute Wind aus Ost. Ausserdem verläuft vor der Schwelle auf die 0-2,   der "Bergablandung", eine Strasse die man so hoch überfliegen sollte, dass man eventuelle Fahrzeuge nicht berührt. Dann schnell aufsetzen sonst landet man gleich am Bahnende in einer Steinbruchgrube und braucht sich um die Entsorgung der Maschine nicht mehr kümmern. ;-) Also sicherer die 2-0 zur Landung wählen. Heute waren Aeros days. Der Ukrainische Drachenhersteller hat seine Geräte ausgestellt und Probefliegen im F-Schlepp angedacht, was aber wegen der Windverhältnissse nicht möglich war. Am Platz wird man freundlichst empfangen und ist unter gleichgesinnten in bester Gesellschaft. Ein Restaurant versorgt einem mit Caffee und Kuchen und die rege Fliegerszene vor Ort sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Alles ist unkompliziert und locker, der Anflug erfordert ein wenig Konzentration. Landegebühr 6 €

Samstag, 30.03.2018

Al Casale Elev 148ft 130.000  27\09  500m Gras

Route Chiemsee - Unterwössen - Pass Thurn - Grossglockner - Lienz -Plöckenpass -Italien. Mit stetem Steigen gehts direkt über die Berge zum Großglockner auf 10.000 ft. Südlich davon im Sinklug bis zum Plöckenpass. Erst dem Iseltal folgend bis Lienz und von dort östlich des Gipfels der "Gailtaler Alpen" (9.094 ft) das Gailtal überquerend über den Plöckenpass. Mit (4.600ft) der tiefsten Stelle zwischen den beiden Gipfeln "Hohe Warte" (9.121 ft) im Westen und dem "Kleinen Pal" (7.651 ft) im Osten. Bei solchen Überflügen immer >1.000 ft besser 1.500 ft und höher fliegen. Da man meist eh schon an den tiefsten Punkten überfliegt bleibt rechts/links kein Spielraum für Umkehrkurven. Bemerkt man z.B. ein nicht kalkuliertes Lee im letzten Anflug vor der Überquerung ist man verloren. Der Abwind macht die Steigleistung zunichte und führt trotz setting für bestes Steigen zum Sinkflug...  Je weiter über dem Gipfel, desto weniger wirkt sich das Lee aus. Als Drachenflieger fliegt man mit den Hangwinden oft dicht am Felsen und bekommt ein sicheres Gespür für die Kräfte der Auf- aber auch Abwinde in den Bergen. Ich folge nun dem Fluß Torrento But bis zur Tagliamento Mündung. Dem folge ich bis runter nach Al Casale (148 ft) wo uns Sandro mit Lasangne und Espresso empfängt. Sprit für den Heimflug gibts auch.

(ReiR) Sonntag, 17.03.2019
Vogtareuth EDNV 06/24 Asphalt 597m  Info:121,030

Fantastische Fernsicht über das ganze Alpenpanorama aus dem Chiemgau. Ähnlich gutes Wetter hatten wir auch bei diversen Ausflügenim Februar, z.B. nach Zell am See. Heute hingegen gings nach Vogtareuth, ca. 20 km westlich vom Chiemsee. Der Platz war auf der 2-4 gut anzufliegen. Die asphaltierte Piste ist 597m lang und hat vor der 2-4 noch eine im Falle des Falles nutzbare Graspiste. Der Anflug ist unproblematisch und Landegebühr für UL beträgt 8€. Beim Heimflug hatten wir heftige Böen und Wind mit 25-30 kt aus 280° - pünktlich wie angekündigt kam dann auch nach der Landung der Regen.

(ReiR) Samstag, 19.01.2019
Flug über den Tuxer Gletscher

Wieder mal ein perfekter Winterflugtag mit unglaublicher Fernsicht. Schon beim Einflug in das Inntal über Kufstein konnte man bis hinter Innsbruck sehen. Mit FIS in Kontakt flog ich clear of Charlie Innsbruck Richtung Zillertal. (Transponderpflicht beachten!) Auf >11.000 ft flogen wir zwei mal über den Tuxer Gletscher und sahen die Skipiste, welche wir noch vor 3 Wochen mit unseren Skiern befuhren. Stolz reckt der Olperer senen Gipfel in den blauen Himmel, dahinter Italien, Sicht soweit das Auge reicht. Was für ein fantastischer Flug heute. Zurück über St. Johann, wo unsere geplante Zwischenlandung wegen fehlender Parkplätze aufgrund zu vielen Schnees abgelehnt wurde. Also nonstop zurück und weiter die Fernsicht genießen.

(ReiR) Sonntag, 16.09.2018
Flug zur Zugspitze 9718 ft

Angespornt durch die Aufnahme der Zugspitze aus der Me109 meines Vaters ~1941 habe ich mir die Zugspitze für heute vorgenommen. (Siehe oben im Reiter: Flughistorie Rieger;    Fliegen im 2. Weltkrieg;    Rieger Günther; "die Luftkampfschulung beginnt" ) Etwas erschreckend mußte ich feststellen, dass die Zugspitze kaum mehr Gletscher hat und eher wie eine karge Mondlandschaft aussieht. Aber trotzdem ein erhabenes Gefühl über dem höchten Gipfel Deutschlands zu fliegen. Der Anflug ging über Bad Wiessee südlich vom Walchensee und der Abflug am Kochelsee vorbei über Garmisch, der Autobahn folgend nach München. Sehr empfehlenswerter Ausflug! Und bitte immer auf Leeturbulenzen bei Bergkammüberflügen achten. Diese können tödlich sein! Da ich vom Drachenfliegen her diese Winde gut kenne, weiß ich sehr wohl wovon ich schreibe.

(ReiR) Sonntag, 12.08.2018
Saulgau EDTU 123.600  12/30 450x15m Asphalt

Segelflug findet südwestlich parallel zur Piste auf Gras statt.  Achtung auf Sprungbetrieb

Ein liebenswerter Platz mit umtriebigen Fliegern und Springern. Nach telefonischer Voranmeldung werden wir mit der "Handgurke" empfangen - was leider nicht wirklich klappte. Also Blindmeldungen abgesetzt, einmal um die "Dropzone" rumgeflogen, festgestellt dass die Luft rein ist und auf der 3-0 gelandet. Unten haben uns die Springer mit der Handgurke auch schon erwartet. Ein bunter haufen Flugsportler. Ein Ballon startet, die Absetzmaschine bringt Sprungtouristen in die Luft um Sie dann wieder rauszuschmeißen und die Flugschüler der HB-Flugschule fliegen fleißig die SAVAGE von Henry und Helga Bohlig. Deren Wilga steht auch im Hangar. Restaurant gab es zum Zeitpunkt unseres Besuches leider nicht, da der letzte Pächter wohl nicht so richtig "funktionierte".

Tanken kann man MOGAS und AVGAS.

(ReiR) Sonntag, 12.08.2018
Zell am See LOWZ

119.705 08\26  660x18m Asphalt (08 nur 540m!)

Segelflug findet südlich parallel zur Piste auf Gras statt. (Es herrscht fast immer reges Flugaufkommen)

 

Ein Anflug auf Zell findet über vorgegebene Routen laut Anflugblatt statt. Diese sind gestaffelt um Kollisionen des An- und Abfliegenden Verkehrs zu vermeiden und unbedingt einzuhalten. Aufgrund der Talsituation fliegt man so bei hohem Verkehrsaufkommen sicher > 500 ft über den abfliegenden Verkehr an. Die schönste Route geht via Lake also über den See. Ist dann die 08 in Betrieb führt einem die Platzrunde sehr nah an den Berghang. Ein tolles Erlebnis. In der Mitte des Sees meldet man vorher Pflichtmeldepunkt LAKE anfliegend auf > 4000 ft, abfliegend auf < 3500 ft. Von Westen kommend meldet man über WHISKEY >4000 ft bzw im Anflug >4500 ft ECHO vom Osten. Vom Flugplatzrestaurant hat man dann einen grandiosen Blick auf die Alpen und kann gut speisen. Mit Leihfahrrädern ist es auch nicht weit zum See oder in die City. Wir haben schon verschiedene Anflüge durchgeführt. Entlang des Flusses Achen über Unterwössen, Kössen, dem Tal folgend nach St. Johann, Kitzbühl, bis Pass Thurn nach Süden und dann nach Passüberflug links nach Osten drehen und das Salzachtal bis zum Flugplatz folgen. Dies ist ein Weg, der bis auf die Passüberquerung  (4180 ft) relativ niedrig geflogen werden kann. Ein Flug nach Hause über "Lake" folgt der Saalach bis Lofer, dann kann man links wieder rüber zur Achen oder weiter der Saalach folgen und sich an der ED-R 142 vorbeischieben. Auch dies - bis auf die ED-R eine Route falls mal die Wolken tiefer hängen. Aufpassen muss man dann noch vor Salzburg, wenn man sich bei deren WHISKEY unmittelbar vorm Einflug in die Kontrollzone findet. Bei Piding gilt es unbedingt vorher nach links abzudrehen um die Salzburg D zu meiden. Am besten der Autobah nach Westen folgen. Aber Wenn das Wetter passt, einfach rauf auf 8000 ft und über die Berge!

 

(ReiR)Sonntag, 15.07.2018
Landshut EDML

129.805   07\25  900x23m Asphalt bzw 900 x 30 m Gras nur für Glider

Landshut, dank der dampfenden Kühltürme vom Kernkraftwerk Ohu leicht zu finden. Der Flugplatz liegt dann ca 10 Nm westlich von Ohu bzw 4Nm westlich von Landshut City. Das Gebiet um Ohu sichert die ED R-27 (3300 GND). Der Charly von München ist mit 4500 ft über EDML, unmittelbar im Süden geht er runter 3500ft.  EDMM liegt ja auch nur 12NM südweslich von EDML. Das Wirtshaus am Platz direkt am Tower hat eine Terrasse mit guter Aussicht auf das Flugfeld und Essen / Trinken kann man ganz gut. Diverse Firmen haben sich rund um die Piste angesiedelt und beleben den Platz. Das Bild zeigt den Anflug auf die 2-5. Man sollte den Endanflug auf die 2-5 wie im Visual Operation Chart gezeigt nach Süden über die Autobahn verlegen, um bestimmte Anwohner zu schonen.

 

(ReiR)Montag, 07.05.2018
Auf zur DM nach Jena-Schöngleina EDBJ

122,05  02\20  1170m Asphalt oder Gras bzw 08/26 620m Gras

Ruth fährt mit dem Wohnmobil, ich fliege in 1:21 Stunden zum Austragungsort der DM. Es folgen viele Trainingsrunden und schließlich die Wettkampfaufgaben. Insgesammt flog ich 14 Stunden rund um den Bewerb. Zur Belohnung wurden wir zum 2. mal mit diesmal deutlichem Vorsprung DEUTSCHER MEISTER unserer Klasse und Vizemeister aller Klassen.

(ReiR)Dienstag, 08.05.2018
Gera EDAJ ELEV 1014 ft

118,075   06/24  750 m Asphalt

Bei einem Trainingsflug während der Vorbereitung zur DM liegt Gera verlockend zur Zwischenlandung auf Kurs. Also in die Südplatzrunde (Es gibt Nord und Südplatzrunden für beide Bahnen) und runter auf nen Kaffee. Leider öffnete das Kaffee nicht zur versprochenen Zeit um 11:00 Uhr. Als bis 11:30 Uhr immer noch kein Wirt in Sicht war sind wir hungrig und durstig weitergeflogen :-(

(ReiR)Samstag, 21.04.2018
Flug zur AERO 2018 nach Marktdorf

420m Gras 10/28    ELV 425 m MSL

123.350        Südplatzrunde

Zur Landung in Marktdorf ist eine vorherige Anmeldung über deren Hompage mit anschließender Bestätigung per Email notwenig. Um 05:00 Uhr UTC flogen wir von Straubing mit FIS Begleitung nach Marktdorf und der Anflug dort war unkompliziert. Flugzeit 01:49 Stunden. Die Stellfläche in Marktdorf ist üppig und die Leute vor Ort waren bestens organisiert. Auch der Shuttle Transfer klappte wie am Schnürchen. Nach  ausgibig gucken und shoppen (für mich ein neus Lightspeed Zulu 3) auf der Aero ging es um 15:08 UTC zum Heimflug. Die Gebühr für alles betrug nur 15 Euro. Da haben wir noch eine kleine Spende an den Verein draufgepackt.

(ReiR) Sonntag, 08.04.2018
Nochmal Al Casale Elev 148ft 130.000  27\09  500m Gras

Kurzentschlossen sind wir heute Mittag nochmals nach Italien geflogen. Das Wetter war fast wie gestern optimal. Nach der obligatorischen Stärkung bei Sandro in Al Casale ging es über einen Abstecher an die Adria wieder heim. Dank Rückenwind sehr flott, doch der Föhn am Hauptkamm haute uns die Maschine so nach unten, dass ich mir den Kopf im Cockpit blutig schlug. Die Überquerung am Großglockner machten wir mit 10.500ft, damit wir wegen der Leewirbel genug Luft nach unten haben. Die brauchten wir dann auch. Mit 3g sackten wir ca. 250 ft durch. Gut wenn man darauf mental vorbereitet ist. Nach der Leewalze war es sofort wieder "ruhig". 

(ReiR) Samstag, 07.04.2018
Zampieri Enemonzo Elev1230ft 122.00 08/26 375m Gras

Al Casale Elev 148ft 130.000  27\09  500m Gras

Im Gaforbericht ist heute alles restlos blau. Und das in allen 3 Zeitzonen. Bestes Alpenflugwetter. Über den Chiemsee geht es nach Unterwössen dann über den Pass Thurn rauf zum Grossglockner nach Lienz und dann rüber nach Italien. Für die Überquerung zwischen Grossglockner und Grossvenediger benötigt man 10.500 bis 11.000ft um genügend Spielraum nach unten bei Leewind zu haben. In Italien kann bzw. muss man dann als UL 0 bis 500 Fuss AGL fliegen. Erster Stopp in Zampieri bei Enemonzo, einem kleinen Grasplatz in einem Seitental am Südende der Alpen. So genießen wir nach nur 2 Stunden Flugzeit einen ersten Espresso doppio in Italien. Weiter geht es nach Al Casale. Dem Tagliamento folgend liegt dies östlich des Flusses. Ein idealer Ort um gut zu speisen, zu nächtigen und Mogas zu tanken. Nach einer Stärkung geht es schließlich wieder bei bestem Wetter zurück über den Alpenhauptkamm. Flugzeit zurück 2:20 Stunden.  So wie hinzu auch. Das geht doch...

(ReiR) Ostermontag 02.04. bis 03.04.2018
Speyer EDRY 118.080  16\34  1400m Asphalt oder 480m Gras für Glider

Gestern noch Hagel und Sturmböen, heute bestes VFR Flugwetter. Dementsprechend hat FIS Langen gut zu tun. Die Flughöhe war mit 3000ft anfangs der niedrigen Basis der Cu's geschuldet. Besser ging es dann over top in 5000ft. Unterwegs sind die Altmühl, Sinsheim und Hockenheim schön anzusehen. Trotz Gegenwind mit 10kt sind wir die exakt 300km nach Speyer in 2:02 Stunden geflogen. Wie üblich sind die umliegenden bewohnten Gebiete in An- und Abflug zu meiden.  Am Platz wird man zuvorkommend und freundlich in modernstem Ambiente empfangen. Die Landegebühr beträgt 10€. Top Leihfahrräder gibt es kostenlos. Auch zu Fuß  käme man prima in die City. Das Technikmuseum ist unmittelbarer Platznachbar, die Altstadt mit Dom liegt 700m nah. Alleine für das Museum sollte man einen Tag einplanen. Einen weiteren für die Stadt. Unser Hotel Domhof liegt zentral und bietet gepflegtes Ambiente. Das Personal ist freundlich, weist uns aber darauf hin, dass Fahrräder im Hofbereich unerwünscht sind. Die Blicke des Hotelchefs im Hintergrund auf uns "Fahrradtouristen" sagen mehr als 1000 Worte. Gefrühstückt haben wir deshalb in der Altstadt in der Morgensonne. Vorm Heimflug bot sich ein Besuch der Fa. BRS Rettungssysteme bei Herrn Vögeli an, da unsere Rakete des Gesamtrettungsgerätes abläuft und erneuert werden muss. Ruth besichtigt derweil den Dom, ich bereite die Maschine für den Abflug vor. Vorsichtshalber habe ich 17l AV Gas zugetankt. Wobei unsere Tankfüllung locker für hin und Rückflug +30min gereicht hätte. Aber lieber auf Nummer sicher gehen. Auf dem Weg zum Flugplatz entdecken wir die Strandbar am Rhein und verzögern unseren Abflug spontan um eine Stunde zugunsten Karibikfeeling am Sandstrand. Praktisch wenn man seine eigene Airline hat und die Flugzeiten sich nach uns richten und nicht umgekehrt. Den Rückflug übernimmt Ruth. Diesmal mit Seitenwindkomponente in 1:50 Stunden. Ein Ratsch mit Fliegerfreunden im Biergarten bei sommerlichen Temperaturen in EDMS Straubing runden den Ausflug ab.

(ReiR) Freitag, 30.03.2018
Besuch des DM 2018 Austragungsplatz EDBJ Jena Schöngleinau 122,05  02\20  1170m Asphalt oder Gras bzw 08/26 620m Gras

Auch heute wieder ein guter Flugtag. GAFOR meldet Charlie und Oscar. Die Thermik setzt Mittags heftig ein. Ruth fliegt, ich navigiere nach Karte. Der Wind schiebt bischen an und nach 1,5 Stunden sind wir mit 70% Power dort. Der Platz liegt wie z.B. Laucha auf einem Hochplateau, welches die ansässigen Segelflieger zum soren nutzen, ist flächenmässig riesig. Die Schwelle der 20 der 1170m langen Asphaltbahn ist unmittelbar an der Plateau-Kante, was eine ungewohnte Anflugperspektive vermittelt. Ähnlich EDNR Regensburg Oberhub, nur seeehr viel länger. Gleiches gilt für die 02, wie ich im Abflug sehen kann. Heute war Sprungbetrieb und Segelflug aktiv.  Der Anflug musste also verlängert werden, da Personen ein intaktes Fluggerät ohne Not auf großer  Hähe mit dem Fallschirm  verlassen  haben. ;-) 

(ReiR) Sonntag, 25.03.2018
Übungsflug zur Deutschen Meisterschaft EDNR-EDNR
Bestes Wetter für den Palmator- Anstich am Adlersberg. Aber auch Flugwetter. Daher beschließen wir einen Übungsflug zur Vorbereitung zur DM zu machen. Ich zeichne die Kurse auf unsere Planoplus Karte (1:200.000 anstelle 1:500.000 ICAO) wie im Wettbewerb, ein paar schöne Kurslinien, welche auch über interessante Hotspots führen. Eben Adlersberg ;-). Die Thermik war schon gut spürbar, aber noch lange nicht so heftig wie erwartet, obwohl wir zur ungünstigsten Zeit zu Beginn der Mittagsthermik losgeflogen sind. In der Nähe von EDNR hatte ich Bernd mit seiner Mooney 20 beim Abflug dort im Funk. Gute Gelegenheit ihm einen schönenFlug nach EDME zu wünschen.

(ReiR) Sonntag, 11.03.2018
Mitflug in der Mooney EDMS-EDNR EDNR-EDMQ-EDNR EDNR-EDMS
In Facebook kurzfristig mit Bernd Almstedt ein Treffen am Flugplatz in Regensburg Oberhub ausgemacht. Ich fliege von Straubing EDMS mit unserer C42 die 09 in EDNR an. Wie gewohnt wenig Betrieb hier in Regensburg. Sicher auch der wenig bis nicht besetzten Wirtschaft geschuldet. Bernd lädt mich zum Mitflug in seiner Monney nach Donauwörth - Genderkinken ein. Ein schöner Platz mit guter Pizzaria. Pistenlänge TORA/LDA 700mx20m Asphalt. 09/27

Wichtig und zu Beachten ist die Frequenzänderung auf 134.130 Genderkingen INFO!

Und wer wie Bernd's Mooney einen Oldtimer mit ü50 Jahren fliegt, der landet kostenlos dort.

Der Copilotenplatz in der Mooney bietet für einen Echo Tiefdecker gute Sichtverhältnisse zum fotografieren. Und unser Drachenvereinsgelände lag auch auf der Strecke. Jachenhausen bei Riedenburg. Nach lecker Caffee Latte ging es zurück auf die 09 nach Oberhub, und dann mit der C42 weiter nach Straubing.

Bemerkenswert war der Anflug eines Piloten der unbeirrt der Tatsache dass wir auf der Piste am Abflugpunkt gerade starten wollten seinen Anflug nicht verzögerte und Bernd zum Startabbruch nötigte. Bis Bernd wieder am Abflugpunkt war hatte der gleiche Pilot seinen abgebrochenen Anflug mit einem Durchstartmanöver so ungeschickt kurz in die Platzrunde zurückverlegt, dass er den gleichen Fehler wiederholte. Er war dann wieder zum gleichen Zeitpunkt im Endanflug obwohl Bernd gerade das Gas am Startpunkt reinschob. Einen so renitent Lernresistenten Piloten trifft man wohl selten.

Hier alle von uns im Motorflug angeflogenen Plätze geordnet nach Länder

UL-Platz Bruck Deutschland  
Sonderlandeplatz Cham-Janahof Deutschland  
EDAE Eisenhüttenstadt Deutschland  
EDAJ Gera Leumnitz Deutschland  
EDAZ Schönhagen Deutschland  
EDBJ Jena Schöngleina Deutschland  
EDBL Laucha Deutschland  
EDBX Görlitz Deutschland  
EDCA Anklamm Deutschland  
EDCE Eggersdorf Deutschland  
EDCM Kamenz Deutschland  
EDCP Peenemünde Deutschland  
EDCW Wismar Deutschland  
EDDC Dresden Deutschland  
EDFG Gelnhausen Deutschland  
EDJG Grabenstätt Deutschland  
EDKV Dahlemer Binz Deutschland  
EDLG Goch Asperden Deutschland  
EDME Eggenfelden Deutschland  
EDMJ Jesenwang Deutschland  
EDML Landshut Deutschland  
EDMS Straubing Deutschland  
EDMT Tannheim Deutschland  
EDMT Tannheim Deutschland  
EDMV Vilshofen Deutschland  
EDMW  Deggendorf Deutschland  
EDMY Mühldorf Deutschland  
EDNA Ampfing Deutschland  
EDNB Arnbruck Deutschland  
EDNJ Eggweil Deutschland  
EDNK Kirchdorf Deutschland  
EDNP Pfarrkirchen Deutschland  
EDNR Regensburg Oberhub Deutschland  
EDNV  Vogtareuth Deutschland  
EDNX Oberschleißheim Deutschland  
EDNY Friedrichshafen Deutschland  
EDOA Auerbach Deutschland  
EDOI Bienenfarm Deutschland  
EDPD  Dingolfing Deutschland  
EDPG Griesau Deutschland  
EDPO Neumarkt Deutschland  
EDPQ Schmidgaden Deutschland  
EDPS Sonnen Deutschland  
EDRB Bittburg Deutschland  
EDRY Speyer Deutschland  
EDTG Bremgarten Deutschland  
EDTM Mengen-Hohentengen Deutschland  
EDTU Saulgau Deutschland  
EDTZ Konstanz Deutschland  
EDWF Leer Papenburg Deutschland  
EDWJ Juist Deutschland  
EDWR Borkum Deutschland  
EDXY Wyk Deutschland  
Sonderlandeplatz Erbendorf Deutschland  
Sonderlandeplatz Friesener Warte Deutschland  
UL-Platz Hinterweiler Deutschland  
Sonderlandeplatz Markdorf Bodenseekreis Deutschland  
UL-Platz Mellenthin Deutschland  
WASI Wasentegernbach Deutschland  
EDAH Heringsdorf Deutschland  
EDMA Augsburg Deutschland  
EDCG Rügen Deutschland  
EDNH Bad Wöhringshofen Deutschland  
LFMF Fayence Frankreich  
LFNA Gap  Frankreich  
LFNS Sisteron Frankreich  
Aviosuperfici Al Casale Italien  
Aviosuperfici Enemonzo Italien  
LIKE Caorle  Italien 45°36,70N 12°48,90E
Aviosuperfici Mazarak Italien  
Aviosuperfici San Mauro Italien  
Aviosuperfici Senegallia Nord Italien  
Aviosuperfici Zampieri Italien 47°14,77N 12°29,25E
LOAS Spitzerberg Österreich  
LOGF  Fürstenfeld Österreich  
LOGG  Punitz Österreich  
LOGG  Punitz Österreich  
LOGP Pinkafeld Österreich  
LOIJ St Johann Österreich  
LOKW Wolfsberg Österreich  
LOLE  Eferding Österreich  
LOLG St Georgen Ybbafeld Österreich  
LOLS  Schärding-Suben Österreich  
LOSM Mauterndorf Österreich  
LOWZ Zell am See Österreich  
EPLU Lubin Polen  
EPWK Wloclawek Polen  
LKJH  Hradec Tschechien  
LHKV Kaposvar Ungarn  
LHSM Balaton Kesrestur  Ungarn 46°41,57N 17°23,88E
Matkopusta Matkopusta Ungarn 46°48,03N 19°40,95E

Aktuelles

+++neueste Nachrichten+++

Noch eine Ehrung: Landrat Michael Fahmüller ehrte uns zu unserem Titelgewinn des 1. Deutschen Meister 2019.

+++neueste Nachrichten+++

Die Gemeinde Tegernheim ehrt uns zum Titelgewinn 1. Deutscher Meister 2019.

+++neueste Nachrichten+++

2019 konnten wir uns zum nun dritten Mal den Titel zum

1. Deutschen Meister 2019

sichern

+++neueste Nachrichten+++

Eggenfelden hat uns heute, am 14.03.2019 zur Sportlerehrung eingeladen.

+++ Nachrichten+++

Am Freitag den 14.09.2018 wurden wir vom Tegernheimer Bürgermeister zur Sportlerehrung eingeladen. Vielen Dank für die Würdigung und die gelungene Veranstaltung Herr Kollmannsberger!

+++Nachrichten+++

Die

30. Deutsche Meisterschaft

im UL-Fliegen 2019

findet in Mühldorf am Inn statt.

 

+++Nachrichten+++

auf einem rund-um gelungenen Wettbewerb wurden wir:

 

1. Deutscher Meister 2018

 

+++Nachrichten+++

schaut mal auf der blog-spot-Seite vom Verband rein, hier gibts genauere Informationen über die Deutsche Meisterschaft aus erster Hand:

+++Nachrichten++++++

man braucht nicht unbedingt Motorkraft um glücklich zu fliegen

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© Ruth Hahn-Rieger und Reinhold Rieger (ReiR)